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Anwohnerbefragung im Sprengelkiez


Zum 10-jährigen Bestehen wollte das QM Sparrplatz wissen: Was hat sich in den letzten Jahren im Kiez verbessert? Welche neuen Herausforderungen gibt es? Wie schätzen die Bewohner die Entwicklung ein? Insgesamt 133 Personen nahmen an der Umfrage teil.

Die repräsentative Befragung in Kooperation mit der Universität Potsdam fand zum größten Teil auf den Straßen und Plätzen des Kiezes statt. Die meisten Befragten, rund 36 Prozent, waren im Alter zwischen 41 und 60 Jahre alt. Alle anderen Altersgruppen waren mit jeweils ungefähr 20 Prozent beteiligt. Der Anteil von Personen mit migrantischem Hintergrund lag bei ca. 43 Prozent.

Aus dem Fragenkatalog:

Auf die imaginäre Frage, ob sie, vor die Wahl gestellt, wegziehen oder bleiben würden, antworteten etwa 2/3 der Befragten, dass sie ihrem Kiez treu bleiben würden. Das sie das QM und seine Aufgaben kennen, bejahten fast 55 Prozent. Fast 60 Prozent sehen die Arbeit des QM als sinnvoll an. Projekte, die vom Quartiersmanagement gefördert werden, sind bei der Hälfte der Bewohner bekannt

Bei der Frage, was sich in den letzten 10 Jahren verbessert hat, wurden besonders die öffentlichen Plätze genannt, dicht gefolgt von den Angeboten für Kinder und Jugendliche und die Beratung bei Problemen. Bei den Dingen, die sich verschlechtert haben, hielten sich die Aspekte Sauberkeit und Sicherheit die Waage, gefolgt von Einkaufsmöglichkeiten und Lebensqualität. Alkoholiker, Gewalt, Verkehr und Hundekot werden als Beeinträchtigungen genannt.

Grundtenor der Antworten bei der Frage, was den Bewohnern am besten gefällt, war das Miteinander und die multikulturelle Atmosphäre im Kiez, dicht gefolgt von den öffentlichen Plätzen und Grünflächen. Aber auch die Jugendeinrichtung Lynar und die zentrale Lage des Kiezes werden als attraktiv empfunden.

Weitere Informationen erhalten Sie auf dem Quartiersportal.

Text: D. Müller/ bearb. J. Meier