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BAHNHOF LICHTENBERG – ein Projekt des THEATER AN DER PARKAUE


Das Logo vom Theater an der Parkaue - Schriftzug und Flugzeug
Logo: THEATER AN DER PARKAUE

Der Countdown läuft: noch bis Juli 2008 bespielt das THEATER AN DER PARKAUE, Kinder- und Jugendtheater des Landes Berlin, den Bahnhof Lichtenberg. Kommen und besuchen Sie den Montagsclub 17/20 und die alternative Volkshochschule oder treffen Sie den Glücksgott Lichtenberg.

Der Bahnhof Lichtenberg,

1881 eröffnet und viele Jahre lang wichtiger Verkehrsknoten, ist der unbekannteste unter den Berliner Fernbahnhöfen. Inzwischen nimmt ihn ein Großteil der Berliner Bevölkerung vor allem als Ort wahr, der von der allgemeinen Stadtentwicklung abgekoppelt wurde und wie ein kleinstädtisches Regionalzentrum wirkt.

Menschen begegnen sich kurzzeitig, unverbindlich, folgenlos. Ein Panoptikum, das dem THEATER AN DER PARKAUE als Ausgangspunkt künstlerischer Recherchen dient.

Gefördert wird das Projekt mit Mitteln aus dem Urban II-Fonds. Hier gehts zum Quartiersportal.

Der Bahnhof als utopischer Ort


Wir entwerfen den Bahnhof als einen utopischen Ort und geben ihm eine Vision:

diskursiv, multikulturell, offen, bunt und belebt. Wir senden Poesie über Lautsprecher, die wir zusammen mit Anwohnern schreiben.

Ein Bahnsteig wird zum Blumenbeet. Rentner erzählen von den Reisen ihrer Kindheit, Kinder porträtieren Angestellte und entwerfen Fortbewegungsmittel der Zukunft.

Der Bahnhof wird zum Theater


Der Bahnhof wird zum Theater, zum Atelier, zur Werkstatt, zum Studio. Theater und verwandte Kunstgattungen lassen den Ort neu sichtbar werden und entwerfen im besten Fall Ansätze für eine künftige Nutzung.

Bestandteil der Arbeit sind Projekte, die durch die Einbeziehung von Gewerbetreibenden und Bewohnern der Umgebung Handlungsanweisungen für die Überführung künstlerischer Strategien in den Alltag enthalten.

Temporäre Räume für Reisende


Katja Fillmann richtet mit ihrem ab 4. Februar einmal monatlich stattfindenden MONTAGSKLUB 17/20 temporär Räume ein, die Durchreisende zum Verweilen einladen.

An jedem ersten Montag des Monats von Februar bis Juli wird das Wartehäuschen auf Bahnsteig 17/20 für Reisende zu einem Ort des Verweilens.

Angeboten wird das, was Reisende so brauchen: Bücher, kleine Wohlfühleinheiten, Tee, Zeit für Gespräche. Katja Fillmann empfängt vor allem zu Pendlerzeiten, also morgens von 6 bis 10 Uhr und am späten Nachmittag.

Die nächsten Aktionen:

2. und 16. Juni, von 6 bis 10 Uhr: Aloha Sommer
4. Juli, von 6 bis 10 Uhr und von 19 bis 22 Uhr: Feierabend

Alternative Volkshochschule


Claudia Hummel richtet gemeinsam mit Mathias Heyden und Bewohnern des Kiezes eine alternative Volkshochschule ein, in der das Wissen und seine verschiedenen Weitergabeformen untersucht werden. Die Volkshochschule arbeitet von April bis Juli.

Bahnhofsfest zum Abschied und der Bahnhof im Theater


Das Projekt BAHNHOF LICHTENBERG wird beendet mit zwei größeren Veranstaltungen im Juli  2008: Während wir uns am 5. und 6. Juli mit einem großen Fest vom Bahnhof verabschieden,

holen wir ihn ab dem 8. Juli ins THEATER AN DER PARKAUE. Unter dem Titel GLEISANSCHLUSS LICHTENBERG hat die bekannte Berliner Autorin Annett Gröschner gemeinsam mit mehr als 100 Schülern ein Stück über Leben und Kommunikation in den Räumen und Umräumen des Bahnhofs geschrieben.

Auf BÜHNE 2 hat ein Stück Premiere, das unsere Beschäftigung mit dem Ort, mit seiner Geschichte und Gegenwart zusammenfasst. Die Inszenierung in der Regie von Sascha Bunge wird in den regulären Spielplan aufgenommen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Seiten des Theaters an der Parkaue.

Text: THEATER AN DER PARKAUE /bearb. J. Meier