Zum Hauptmenü
Zum Inhaltsbereich
Logo Quartiersmanagement Berlin

Bundesrat stimmt Berliner Initiative zum Erhalt der Städtebauförderung zu


Die Initiative des Berliner Senats zum Erhalt der Städtebauförderung ist auf der Sitzung des Bundesrats am Freitag, dem 24. September mit breiter Mehrheit angenommen worden. Nur zwei Bundesländer stimmten dem Beschlussentwurf von Senatorin Junge-Reyer nicht zu.

Mit dem Entschließungsantrag wird die Bundesregierung aufgefordert, umgehend alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um im weiteren Verlauf der parlamentarischen Beratungen des Haushaltsentwurfs 2011 die Kürzungen der Städtebauförderung rückgängig zu machen.

Senatorin Ingeborg Junge-Reyer: "Ich betrachte es als einen großen Erfolg, dass eine so breite Mehrheit der Bundesländer deutlich macht, dass Einsparungen im Bereich der Städtebauförderung inakzeptabel sind. Dies ist ein sehr starkes Signal an die Abgeordneten des deutschen Bundestages, ihre Verantwortung gegenüber ihren Städten und Kommunen wahrzunehmen und den schädlichen Kürzungsabsichten der Bundesregierung eine Absage zu erteilen."

Senatorin Junge-Reyer musste im Bundesrat von Wirtschaftssenator Wolf vertreten werden, da sie auf der gleichzeitig tragenden Bauministerkonferenz in Weinheim am Rhein als A-Länder-Sprecherin verpflichtet war. Wie schon auf der Sonderbauministerkonferenz Anfang September, erhielt Senatorin Junge-Reyer von ihren Kolleginnen und Kollegen auch dort erneut breite Zustimmung zu ihrem klaren Nein gegen die Kürzungen der Bundesregierung.

Im Regierungsentwurf zum Bundeshaushaltsplan 2011 sind für die Städtebauförderung im Vergleich zu den vom Bundesministerium in diesem Jahr vorgesehenen über 600 Mio. € nur noch 305 Mio. € geplant. Der Deutsche Bundestag wird am 11. November in zweiter Lesung das Haushaltsbegleitgesetz der Bundesregierung abstimmen und über die Zukunft der Städtebauförderung entscheiden.

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Seiten der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.

Weitere Meldungen zum Thema - ständig aktualisiert!


  • Kürzung der Städtebauförderung - Bundesregierung lässt die großen Städte im Stich

    In der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses im Deutschen Bundestag am 11. November wurde eine Kürzung der Mittel um 155 Millionen Euro beschlossen. Sämtliche kritischen und warnenden Einsprüche im Vorfeld blieben damit wirkungslos. Stadtentwicklungssenatorin Junge-Reyer ruft Bürgerinnen und Bürger dazu auf, die Online-Petition zum Erhalt der Städtebauförderung zu unterzeichnen. Die Unterschriften werden gezählt bis Freitag, 10. Dezember Lesen Sie hier mehr...
  • "Soziale Stadt in Gefahr! (Zu den aktuellen Sparplänen der Bundesregierung)

    Ab 2011 will sich der Bund die sozial-integrative Komponente der Städtebauförderung sparen. Welche Folgen dies für die 34 schwächsten Berliner Kieze hätte, darauf machten am 20. Oktober Mitarbeiter und Ehrenamtliche aus Projekten, Anwohner, Quartiersräte und Quartiersmanager bei einer Kundgebung vor dem Bundesbauministerium aufmerksam. Lesen Sie hier mehr...
  • Bundesminister Ramsauer im Interview

    Bundesminister Peter Ramsauer sprach am 7. Oktober mit dem Bayernkurier über die Städtebauförderung und was er darunter versteht. Der integrative Ansatz des Programms kommt in dem Gespräch nicht vor. Lesen Sie hier mehr...
  • Stadtentwicklungssenatorin Junge-Reyer im Interview

    Stadtentwicklungssenatorin Ingeburg Junge-Reyer spricht Ende September im Interview mit Immobilien Video Portal über mögliche Folgen der Kürzung der Städtebauförderung und über Prioritäten. Lesen Sie hier mehr...
  • Soziale Stadt in Gefahr! Offener Protest

    Ob Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesminister Peter Ramsauer oder die Mitglieder des Deutschen Bundestags: sie alle werden in offenen Briefen aus den Quartiersmanagementgebieten aufgefordert, die beabsichtigten, drastischen Kürzungspläne bei der Städtebauförderung und vor allem bei den Projekten, die sich um Integration und Chancengleichheit bemühen, abzuwenden. Lesen Sie hier mehr...
  • GEMEINSAM AKTIV WERDEN gegen die Kürzung von Projektmitteln

    Protestkundgebung und Petition: Ob und in welchem Umfang es ab nächstem Jahr noch Mittel für Soziale Stadt-Projekte geben wird, steht derzeit in den Sternen. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung plant die Halbierung der Mittel für die Städtebauförderung. Am Mittwoch, dem 20. Oktober soll eine Kundgebung vor dem Bundesbauministerium stattfinden. Lesen Sie hier mehr...
  • Kürzungspläne stoppen

    Am 21. September trafen sich Anwohner, Ehrenamtliche, Quartiersräte und Projekte mit Bundestagsabgeordneten, Quartiersmanagern und Verantwortlichen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Auf einer Podiumsdiskussion im Schöneberger Zwölf-Apostel-Gemeindezentrum forderten sie: "Rettet die Soziale Stadt!" Lesen Sie hier mehr...
  • Stellungnahme des Arbeitskreises Berliner Quartiersmanagementbeauftragter (AKQ) zur geplanten Kürzung der Städtebauförderung und Einladung zur Podiumsdiskussion

    Die Mitglieder des Arbeitskreises Berliner Quartiersmanagementbeauftragter (AKQ) nehmen Stellung zur geplanten Kürzung der Städtebauförderung und wenden sich damit an Mitglieder des Deutschen Bundestages. Sie sollen sich dafür einsetzen, die Kürzungspläne vollständig zurückzunehmen. Lesen Sie hier mehr...
  • Berliner Bezirksbürgermeisterinnen und Bezirksbürgermeister gegen Kürzung der Städtebauförderung durch den Bund

    Die von Bundesminister Peter Ramsauer vorgesehene Halbierung der Programmmittel für die Städtebauförderung ist nach Überzeugung des Rats der Bürgermeister eine massive Bedrohung eines Erfolgsmodells der sozialen Stadtentwicklung. Lesen Sie hier mehr...
Text: PM SenStadt