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Bundestransferstelle Soziale Stadt beim Difu legt Statusbericht 2008 zum Programm Soziale Stadt vor


Die beim Difu angesiedelte Bundestransferstelle Soziale Stadt kommt in ihrem aktuellen Statusbericht unter anderem zu dem Ergebnis, dass sich die Bewohnerschaft in den Quartieren vermehrt nicht nur wahr- sondern ernst genommen fühlt, dass die Grundstimmung positiver und die Quartiere lebenswerter geworden seien.

Insbesondere in den Bereichen Wohnumfeldgestaltung und Wohnungsqualität hat das Programm Soziale Stadt positive Veränderungen erreicht. Es wird auch mehr sozialkulturelle Infrastruktur angeboten.

Beteiligungsmöglichkeiten sind erweitert worden und die Eigeninitiative von Bewohnerschaft und anderen zentralen Akteure ist gewachsen.

Große Lücke im Handlungsfeld Lokale Ökonomie


Der Bund hat daher seit 2006 neue Akzente in der Förderpolitik gesetzt. Zum einen können Mittel der Sozialen Stadt im Rahmen von Modellvorhaben auch für sozial-integrative Projekte eingesetzt werden. Zum anderen hat er ergänzende arbeitsmarktpolitische Förderprogramme aufgelegt, die vom Europäischen Sozialfonds mitfinanziert werden und in deren Mittelpunkt neben der Integration von Jugendlichen und Langzeitarbeitslosen auch die Stärkung der lokalen Ökonomie steht.

Die Verwaltung kooperiert stärker


Das Programm hat eine stärker kooperativ agierende Verwaltung initiiert und kann ebenso Erfolge verbuchen bei der Bündelung der Soziale Stadt-Mittel mit solchen für nicht-bauliche Maßnahmen. Zunehmend vernetzen sich lokale Akteure, Institutionen und Initiativen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf dem Portal des deutschen Instituts für Urbanistik (difu).

Text: difu.de/ bearb. J. Meier