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Das Reuterquartier bekommt eine Gemeinschaftsschule


Schulkinder in einem Klassenraum
Schulkinder: Sie sollen die Chance bekommen, einen möglichst guten Schulabschluss in den Händen zu halten - das ist das Anliegen der Gemeinschaftsschule.
Bildquelle: MM Bildarchiv

Sie haben es geschafft: Im nächsten Jahr starten die Franz-Schubert-, die Rütli- und die Heinrich-Heine-Schule gemeinsam das Modellprojekt Gemeinschaftsschule.

Der Vorteil, eine solche Schule gerade in einem Kiez wie dem Reuterquartier zu etablieren, liegt auf der Hand: Schüler werden zukünftig nach der Grundschule nicht mehr aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Leistungen oder ihres sozialen Status in entsprechende Schulformen sortiert.

Von der ersten Klasse bis zum Abschluss soll kein Kind mehr auf der Strecke bleiben. Durch den Ganztagsschulbetrieb erhält die Schule zudem eine neue Bedeutung, denn sie wird tatsächlich Lebensmittelpunkt für die Schüler.

Ein spannender Prozess kommt hier in Gang, der vor allem eines zum Ziel hat: Chancengleichheit für alle. Oder wie es in Finnland heißt: "Kein Kind beschämen, kein Kind zurücklassen; jedes Kind zählt und verdient Unterstützung."

Weitere Informationen erhalten Sie auf dem Quartiers-Portal.

Text: S. Pfau/ bearb. J. Meier