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Dialogveranstaltung zum Thema Verstetigung


Zwei Frauen bei einer Diskussionsveranstaltung.
Die Quartiersmanagerin Katja Niggemeier aus dem QM Soldiner Straße (r.) und eine Teilnehmerin während der Gruppenarbeit.
Foto: E. Schönrock

Wie geht es weiter, wenn es in einigen Jahren kein Quartiersmanagement mehr gibt? Wie können angestoßene Entwicklungen verstetigt und Erfolge langfristig gesichert werden? - Diese Fragen standen im Mittelpunkt einer Veranstaltung der vier Weddinger Quartiers- und Stadtteilmanagements im Rahmen der "Tage des interkulturellen Dialogs" 2008.

Bei der Veranstaltung hatte sich schnell gezeigt, dass die Erfahrungen und Ressourcen in den vier Quartieren sehr unterschiedlich sind, weswegen vier Arbeitsgruppen gebildet wurden. Während eine Arbeitsgruppe dazu tendierte, eine Bürgerstiftung zu gründen, aus deren jährlichen Ausschüttungen ein Aktionsfonds für kleine Aktionen und Projekte ermöglicht werden sollte, hielt eine andere es für zielführender, alle aktiven Gruppen des Quartiers an der Entwicklung eines Stadtteilkonzeptes zu beteiligen, welches von einem Kiezrat koordiniert werden könnte. Andere Ideen waren der Aufbau eines lokalen Interessen- und Kontaktpools, der zunächst die im Quartier vorhandenen Ressourcen bündelt sowie vernetzt und aus dessen Aktiven dann stabile Planzellen (beispielsweise in Form von Initiativen, Vereinen, einer Genossenschaft oder Bürgerstiftung) gebildet werden könnten.

Vorgeschlagen wurden außerdem die stärkere Einbindung der Verwaltung in Form eines Vor-Ort-Büros und ein deutlicherer Fokus auf die lokalwirtschaftlichen Möglichkeiten des Quartiers. Als wesentlich für die Sicherung der bisherigen Erfolge erscheint den meisten Aktiven zunächst die Bereitstellung der nötigen Infrastruktur, beispielsweise kostenfrei nutzbarer Räumlichkeiten sowie eines kleinen Stadtteiletats.

Weitere Informationen erhalten Sie auf dem Quartiers-Portal.

Text: E. Schönrock/ bearb. J. Meier