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Die September-Ausgabe der Körnerpost


Die Titelseite der Septemberausgabe der Körnerpost zeigt "Kuscheltier VII" der Künstlerin Katharina Moessinger
Die Titelseite der Septemberausgabe der Körnerpost zeigt "Kuscheltier VII" der Künstlerin Katharina Moessinger

In der Ausgabe für September der Körnerpost geht es u.a. um die Kinder-Schulmediatoren an der Peter-Petersen-Grundschule, das Mitbestimmen im Kiez, um Körnerschnitzel, Kiezforscher, Coole Kids, eine neue Caféteria im Gymnasium und die schneidernde Nachbarin des Monats.

Aus dem Inhalt:

 

Neuwahlen des Quartiersbeirats. Ende Oktober wird der neue Quartiersbeirat gewählt. Die Körnerpost stellt einige der jetzigen Aktiven vor:

Der Quartiersbeirat Körnerpark setzt sich aus Bewohnerinnen, Bewohnern, Gewerbetreibenden sowie aus Vertreterinnen und Vertretern der unterschiedlichen Einrichtungen im Kiez zusammen. Die Mitglieder entscheiden über die Vergabe von Fördermitteln aus dem Programm Soziale Stadt und diskutieren bei den monatlichen Treffen die eingehenden Projektanträge. Dank ihrer Anregungen konnten im Körnerkiez schon zahllose Projekte auf den Weg gebracht werden.

Jan-Christopher Rämer wurde im November 2005 zum Vorsitzenden gewählt. Was bewegt ihn, sich im Quartiersbeirat zu engagieren? "Weil es mir nicht egal ist, wie es vor meiner Haustür aussieht! Damit meine ich nicht nur Müll und Dreck. Vielmehr interessiert mich, was in unserem Kiez passiert - und was nicht. Der Quartiersbeirat ist der Ort, an dem ich meine Ideen und Vorstellungen einbringen, mit anderen Kiezinteressierten diskutieren und im besten Falle umsetzen kann. Viele unserer Ideen haben schon tolle Früchte getragen!"

Heidi Göbel, die ehemalige Vorsitzende des Nachbarschaftsheims e.V., ist mittlerweile als Kiezbewohnerin im Quartiersbeirat aktiv. "Ich habe die Arbeit des QM schätzen gelernt und finde den Austausch interessierter und aktiver Menschen hier im Kiez spannend. Durch die Stetigkeit sieht man mit der Zeit auch die 'kleinen Pflanzen' blühen und wachsen, die Projekte und Bauvorhaben."

Bernhard Thieß betreibt zusammen mit seiner Frau Karen-Kristina Bloch-Thieß das Creativ-Centrum Neuköllner Leuchtturm in der Emser Straße 117. "Seit über 65 Jahren mit dem Kiez verbunden, habe ich viele Veränderungen miterlebt. Dem Niedergang, der vor ca. 15 Jahren begann, musste man etwas entgegensetzen. Deshalb wurde im Jahre 2005 von 165 Menschen aus 15 Herkunftsländern die Bürgerstiftung Neukölln gegründet. Ich bin einer von ihnen. Da Jammern und Klagen wenig hilft, versuche ich mit meinen begrenzten Möglichkeiten etwas zu bewirken. D.h. durch Instandsetzung und Modernisierung des Leuchtturms mit Neuköllner Handwerkerfirmen; durch Vermietung der Wohnungen mit sozialer Kompetenz; durch Förderung des kulturellen Angebotes im Leuchtturm; durch Unterstützung der Bürgerstiftung Neukölln bei ihren vielfältigen Aktivitäten und nicht zuletzt durch die Mitarbeit im Quartiersbeirat." C. Mattern

Körnerschnitzel #3


Logo Schnitzeljagd bestehend aus im Kreis angeordnetem Besteck
Logo Schnitzeljagd von Francis Luta

Wie die Hexe im Pfefferkuchenhäuschen locken die Körnerkomplizen in ihren Kiez. Wer dem KK-Logo folgt, landet unweigerlich in ihren Fängen. Statt die "Gäste" mit Süßigkeiten zu mästen, werden jedoch alle mit kniffligen Aufgaben kreuz und quer durch den Kiez gejagt. Körnerschnitzeljagd am Freitag, dem 17. September. N. Lorenz

Körnerpost, Septemberausgabe