Drogenbilanz


Die Initiative "Wir lassen uns nicht betäuben!" im Weddinger Brunnenviertel zieht eine erste Bilanz. Im Rahmen eines Pressegespräches in der Ernst-Reuter-Oberschule berichteten Vertreter der Berliner Polizei und ehemalige Drogenabhängige von ihren gemeinsamen Besuchen in den Schulen.
Selbst Grundschüler wissen bereits erstaunlich viel über Drogen und ihre Wirkungen. Dies ist ein erstes Fazit der Netzwerk-Initiative. Rund 300 Schüler sind seit dem Start der Initiative im Juli 2008 von Beamten und dem Verein "Drogen-Info e.V." beraten worden, sagte der Polizeibeamte Dietmar Schurian.
Viele Kinder würden täglich in ihrem privaten und öffentlichen Umfeld mit dem Thema Drogen konfrontiert, berichtete auch die Leiterin der Heinrich-Seidel-Grundschule, Cornelia Flader. Durch die Besuche und die Gespräche in den Schulen entstehe nun bei den Kindern ein Bewusstsein darüber, wie gefährlich diese Drogen seien.
Kunst statt Drogen
Am Montag, dem 1. Dezember werden die Ergebnisse eines Kunstwettbewerbes präsentiert Kinder und Jugendliche sollten sich durch Theaterstücke, Texte oder Grafiken mit dem Thema auseinandersetzen.
Die Ausstellung findet im Rahmen einer großen Feier in der Maschinenhalle der Deutschen Welle DW-TV in der Voltastraße 6 statt. Unter anderem werden auch der Berliner Polizeipräsident Dieter Glietsch und der Bezirksbürgermeister von Mitte, Dr. Christian Hanke, anwesend sein.
Weitere Informationen erhalten Sie auf dem Quartiers-Portal.





