Engagement von Migranten im Kiez steigt



- Cover des Difu-Gutachtens
Im Rahmen einer Pressekonferenz Ende November haben die Staatssekretärin Hella Dunger-Löper und Vertreter des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) ein Gutachten über das Engagement von Migranten im Quartier vorgestellt.
In den vom Difu untersuchten Quartiersmanagement-Gebieten sind bis zu über 40 % der Bewohner nicht deutscher Herkunft.
Staatssekretärin Dunger-Löper:
"Wir sind außerordentlich erfreut darüber, dass die Difu-Studie belegt, wie stark Migrantinnen und Migranten in das Quartiersmanagement eingebunden sind. …Migrantinnen und Migranten sind in allen untersuchten Quartiersbeiräten vertreten.
Das Difu empfiehlt uns, die Bewohnerinnen und Bewohner mit Migrationshintergrund noch stärker dadurch zu aktivieren, indem quartiersbezogene Netzwerke gefördert werden. Die Idee, die Kooperationen mit Moscheevereinen künftig stärker zu fördern, nehmen wir gerne auf. Erste Kooperationen bestehen bereits in Mitte, wir werden diese Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit den Moscheevereinen auf andere Bezirke übertragen."
Das Difu-Institut verweist in seinem Gutachten auf die besondere Bedeutung der Mitarbeiter mit Migrationshintergrund in den Quartiersmanagementteams. Die Mitarbeit in den QM-Teams gilt als entscheidendes Signal an die nicht deutsche Wohnbevölkerung der Umgebung. In elf von zwölf QM-Gebieten arbeiten bereits Quartiersmanager mit Migrationshintergrund.
Weitere Informationen erhalten Sie auf den Seiten der Senatsverwaltung.





