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Falkplatz


Das Gebiet Falkplatz wurde nach dem gleichnamigen Stadtplatz benannt, trägt aber auch den Namen Gleimviertel. Das innerstädtische Wohngebiet liegt im westlichen Prenzlauer Berg zwischen Schönhauser Allee und Mauerpark an der Grenze zum Wedding. Das gründerzeitliche Altbauquartier mit rund 6.000 Wohnungen ist durch die typische fünfgeschossige Blockrandbebauung mit Seitenflügeln, Quergebäuden und engen Höfen geprägt.

Das Quartiersmanagement war 1999 eingerichtet worden und hatte die Aufgabe, möglichen Negativentwicklungen entgegen zu steuern –in der Kulisse der Berliner QM-Gebiet ein so genanntes "Verdachts"- oder "Präventionsgebiet". Die Bewohnerschaft hatte sich nach dem Mauerfall stark gewandelt. Die starke Fluktuation führte dazu, dass innerhalb von 10 Jahren etwa die Hälfte Bewohner neu in das Gebiet gezogen war.

Das Gebiet wurde zum 31. Dezember 2008 aus der Fördergebietskulisse für Maßnahmen der Sozialen Stadt gemäß § 171 e BauGB entlassen.

Übersichtskarte Falkplatz

Statistik:

Einwohner: 9.272
Fläche: 63,54 ha

(Stand: 30. Juni 2010)

  • Das Quartiersmanagement und seine Ergebnisse

    Einige hundert kleinere und größere Projekte wurden auf den Weg gebracht. Dafür konnten Mittel aus dem Programm "Soziale Stadt" in Höhe von fast 6 Mio. € gebunden werden, hinzu kommen Gelder aus anderen Förderprogrammen, des Bezirks und private Investitionen. Nicht zuletzt ist das ehrenamtliche Engagement von vielen Menschen zu nennen. Lesen Sie hier mehr...

  • Aufbau bewohnergetragener Strukturen

    Der Aufbau bewohnergetragener Strukturen wurde auf den Weg gebracht mit einer Kiez-Konferenz, einem Kiez-Stammtisch, der Weiterführung des Internetportals, sowie der Kiez-Zeitung.  Lesen Sie hier mehr...

  • Kiezfonds

    Der Ideenaufruf für den Kiezfonds 2005 erfolgte im Internet sowie auf Plakaten und Flyern im Kiez im September 2005 und war sehr erfolgreich. Lesen Sie hier mehr...

  • Fördermittelmanagement "Soziale Stadt" und Kiezfonds

    Der Bezirk wird die hoheitlichen Aufgaben, die bisher die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung erfüllt hat, für den Einsatz der noch verbliebenen Fördermittel aus dem Programm "Soziale Stadt" 2006 und 2007 übernehmen. Diese Aufgabe wird durch die Abteilung Stadtentwicklung und den bisherigen QM-Koordinator wahrgenommen. Für die haushaltsmäßige Abwicklung der Fördermittel hat der Bezirk die S.T.E.R.N. GmbH beauftragt.  Lesen Sie hier mehr...