Falkplatz


Das Gebiet Falkplatz wurde nach dem gleichnamigen Stadtplatz benannt, trägt aber auch den Namen Gleimviertel. Das innerstädtische Wohngebiet liegt im westlichen Prenzlauer Berg zwischen Schönhauser Allee und Mauerpark an der Grenze zum Wedding. Das gründerzeitliche Altbauquartier mit rund 6.000 Wohnungen ist durch die typische fünfgeschossige Blockrandbebauung mit Seitenflügeln, Quergebäuden und engen Höfen geprägt.
Das Quartiersmanagement war 1999 eingerichtet worden und hatte die Aufgabe, möglichen Negativentwicklungen entgegen zu steuern –in der Kulisse der Berliner QM-Gebiet ein so genanntes "Verdachts"- oder "Präventionsgebiet". Die Bewohnerschaft hatte sich nach dem Mauerfall stark gewandelt. Die starke Fluktuation führte dazu, dass innerhalb von 10 Jahren etwa die Hälfte Bewohner neu in das Gebiet gezogen war.






