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Gewalt- und Kriminalprävention in der sozialen Stadt - Ausschreibung


Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) schreibt eine Studie aus über "Gewalt- und Kriminalprävention in der sozialen Stadt". Abgabetermin ist Dienstag, der 16. November.

Ausgeschriebene Leistungen

Mit der Studie soll eine Bestandsanalyse der Kriminalitätssituation im sozialräumlichen Kontext durchgeführt werden. Ein Vergleich von "Soziale Stadt"-Programmgebieten mit anderen, sozioökonomisch und demographisch ähnlichen Stadtteilen führt zu einer Einschätzung zu den Wirkungen von Programmmaßnahmen für Gewaltprävention; gleichzeitig können Empfehlungen abgeleitet werden. Die Studie soll auf einer stadtsoziologischen, sozialpädagogischen, netzwerkanalytischen und engagementpolitischen Perspektive beruhen.

Hintergrund

Das Wohnquartier spielt für die Gewalt- und Kriminalprävention eine bedeutende Rolle. Das Programm "Soziale Stadt" fördert in seinem komplexen Ansatz u.a. auch seit vielen Jahren "Maßnahmen für eine sichere Stadt" (VV Städtebauförderung 2010), die eingebunden sind in ein Geflecht von baulichen -, Integrations-, Bildungs-, und Teilhabemaßnahmen.

Es ist interdisziplinär unbestritten, dass zur Kriminal- und Gewaltprävention gesamtgesellschaftliche Anstrengungen erforderlich sind, die erstens Sozialräume aktivieren und zweitens auf der individuellen Ebene soziale Kompetenzen fördern.

Beides sind zentrale Eckpfeiler im Programm "Soziale Stadt" und seinen Partnerprogrammen. Es stellt sich die Frage, welchen Einfluss diese Maßnahmen auf die Kriminalitätsbekämpfung und -prävention in den Programmgebieten haben. Welche Erfahrungen haben Quartiersmanager und andere Akteure gesammelt? Lassen sich positive Entwicklungen - auch im Vergleich zu anderen benachteiligten Stadtteilen -  erkennen? Und gibt es Hinweise darauf, wie die Sicherheit in der "Sozialen Stadt" weiter verbessert werden kann? Was ist auf andere nicht geförderte Stadtteile übertragbar? Welche Maßnahmen sind besonders wirkungsvoll? Welche öffentlichen, welche ehrenamtlichen Stellen sind beteiligt oder noch zu beteiligen?

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Seiten des BBSR.

Text: BBSR/ bearb. J. Meier