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Handlungskonzept 2009


Bessere Qualität des Wohn- und Lebensraumes

Ursprünglich gehörte der Großteil der Wohnungen zum Bestand mehrerer städtischer Wohnungsbaugesellschaften. Sie sind verkauft worden an internationale Rentenfonds und verschiedene Immobilienunternehmen. Die Mieterschaft fühlt sich verunsichert, das Stadtteilmanagement erreichen auch Beschwerden über aggressive Vermietungsstrategien. Neben den vergleichsweise hohen Mieten stellen die Nachtspeicherheizungen ein Vermietungshemmnis dar.

Die Kooperation mit den Wohnungsbaugesellschaften als "starke Partner" im Verfahren hat sich mit GSW und GEWOBAG weiter positiv entwickelt. Die GSW unterstützt nicht nur das Kulturzentrum Gemischtes, sondern hat dem Stadtteilmanagement ein zusätzliches Budget für weitere Projekte zur Verfügung gestellt und das Engagement bei der Pflege des Wohnumfeldes erhöht. Die GEWOBAG stellt das Projektbüro für das Stadtteilmanagement zu Betriebskosten zur Verfügung und unterstützt auch die Stadtteilzeitung "Treffpunkt".

Steigerung des Sicherheitsempfindens

Die Eröffnung eines Wettbüros im Staaken-Center hat zu negativen Begleiterscheinungen im Umfeld geführt. In 2009 soll versucht werden, das Centermanagement bzw. den Eigentümer in die Stabilisierungsstrategien einzubinden, damit Vermietungsentscheidungen nicht der Stabilisierung des Gemeinwesens entgegenstehen.

Soziale und interkulturelle Integration

Eine Bewohnerin türkischer Herkunft führte ein Sprachförderungs- und Integrationsprojekt für Erwachsene und Kinder in Kooperation mit der Grundschule am Amalienhof durch, das außer zur Sprachförderung auch zu einer Verbesserung des Kontaktes zwischen Schule und Eltern mit Migrationshintergrund beigetragen hat. Nach einer Anschubfinanzierung über "Soziale Stadt" wird das Projekt nun über das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) weiter finanziert. Der Interkulturelle Hobbytreff für Frauen im KIK wird nach Anschubfinanzierung über "Soziale Stadt" von einer Bewohnerin ehrenamtlich geleitet.

Partizipation der Bewohner und Akteure

Hier wurde eine aktivierende Stadtteilerkundung durchgeführt: Mottowettbewerb und Entwicklung eines Stadtteillogos, Erstellen einer Info- und Image-Broschüre, Wegweisersystem und Ideen für Fanartikel
aus dem Stadtteil

bearb.: J. Meier