Zum Hauptmenü
Zum Inhaltsbereich
 

Heerstraße: Inseln im Universum....


Panoramablick über das Gebiet Heerstraße
Blick vom Hahneberg auf das Gebiet Heerstraße

… der Weg auf den Hahneberg lohnt sich bei klarem Himmel zu allen Jahreszeiten. Gut 85 Meter hoch türmt sich der einstige Schutthaufen südlich der Heerstraße im Bezirk Spandau zu einem schön bepflanzten Park, der besonders im Herbst einiges zu bieten hat. Oben angelangt, wird man mit einem weiten Ausblick über Spandau, Berlin und das Umland belohnt. Im Herbst kommen Familien hierher, um einen selbst gebauten oder gekauften Drachen fliegen zu lassen.

Anhöhe im Park am Hahneberg.
Der Park am Hahneberg.

Sie nennen sich Sternfreunde, beobachten Plejaden und Mondfinsternis und das ganz in unserer Nähe. Was viele nicht wissen: Ganz oben auf dem Hahneberg steht die Kuppel der Bruno-H.-Bürgel-Sternwarte mit Berlins leistungsfähigstem Spiegelteleskop (!). Am 17. Juni 2005 wurde das sensationelle 61-cm-Spiegelteleskop in Berlins kleinster Sternwarte in Betrieb genommen. Bekommen Sie nicht Lust, von hier selbst mal einen Blick in unseren Sternenhimmel zu werfen?

Kinder und Erwachsene beim Drachensteigen auf dem Hahneberg.
Drachen steigen ist bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen beliebt.

Außerdem hat der 1982 gegründete Verein der Bruno- Bürgel-Sternwarte in dem ehemaligen Zollhaus am einstigen Kontrollpunkt Staaken eigene Vortragsräume eingerichtet. Freitags um 19 Uhr kann man in der Heerstraße 531 regelmäßig Vorträge über Planetenkunde hören. Ebenso regelmäßig finden Beobachtungen in der Sternwarte auf dem Hahneberg und interessante Exkursionen ins Umland statt.

Telefonauskünfte unter 363 62 42 oder im Internet www.bhb-sternwarte-berlin.de.

Ein Weg im Park, der zum Hahneberg führt.
Der Weg zum Hahneberg.

Der Namensgeber des Vereins, Bruno H. Bürgel (1875 bis 1948) schrieb einmal, er möchte den Blick öffnen für die Welten über uns, um sich loszulösen von den Sorgen, Kleinlichkeiten und Unzulänglichkeiten des Alltags für ein besseres Miteinander der Menschen.

Text: Cornelia Dittmar, Renate Remmert, Fotos: STM Heerstraße