Kiezfonds


Kiezpool



- Kiezbewohner
Foto: Boris Hayrapetian
Die aus Mitteln der Sozialen Stadt angeschafften Ausstattungsgegenstände und Geräte, die dem Kiez auch zukünftig zur Verfügung stehen, wurden inventarisiert. Die Information über die auszuleihenden Gegenstände wird über den Kieztreff erfolgen. Die Lagerung verbleibt teilweise dezentral bei den einzelnen Projekten, ein Teil des Kiezpool wird aber zukünftig am neuen Standort in den Abstellräumen des Kieztreffs, ggf. ergänzt um Kellerräume in der Schule, erfolgen. In den Kiezpool werden auch die Geräte und Ausstattungsgegenstände des TIVOLI fließen, das im Februar geschlossen wurde.
Kiezfonds 2005 und Einrichtung eines Vergabebeirats


Der auf der Kiezkonferenz gewählte Vergabebeirat hat 15 Stimmen. Mindestens 51 % der Mitglieder müssen im Gebiet ehrenamtlich Tätige sein. Er setzt sich entsprechend folgendem "Drei-Säulen-Modell" zusammen:
Die im Quartier vorhandenen Institutionen
- Kitas
- Schule am Falkplatz (11. Grundschule)
- Jugendfarm Moritzhof
- Jugendmedienclub SO 69 (zuvor Jugendhaus Sonne 69)
stellen jeweils ein Mitglied. Die aktiven Gruppen, Vereine, Verbände und Initiativen
- Freunde des Mauerpark e.V.
- KopArt e.V. (zuvor TIVOLI)
- Seniorenvertretung
- Bürgerverein Gleimviertel e.V.
- SV Empor Berlin e.V.
sind mit jeweils einem Mitglied im Vergabebeirat vertreten.
Die im Gebiet aktiven und interessierten Bewohner/Gewerbetreibenden, die keiner der vorgenannten Gruppe angehören, stellen 6 Mitglieder und sind direkt benannte Personen.
Am 13. September 2005 fand die konstituierende Sitzung statt, auf der eine Geschäftsordnung beschlossen und die Vorsitzenden gewählt wurden.
Der Ideenaufruf für den Kiezfonds 2005 erfolgte im Internet sowie auf Plakaten und Flyern im Kiez im September 2005 und war sehr erfolgreich. Trotz der kurzen Frist wurden 38 Projektanträge eingereicht. Über die eingereichten 38 Anträge wurde im wesentlichen in zwei kurz aufeinander folgenden Sitzungen im Oktober beraten und entschieden. Die Jury arbeitete sehr kritisch und effektiv. In einer dritten Sitzung im Dezember wurde noch einmal über die Modifizierung mehrer Projektanträge beraten. Nur rund ein Drittel bzw. 13 Projekte erhielten ein positives Votum. Förderhöhen wurden kritisch hinterfragt und geändert oder Auflagen formuliert. Damit konnten die zur Verfügung stehenden Kassenmittel aus dem Jahr 2005 in Höhe von rund 75.000 € belegt werden. Für elf Projekte wurden bisher Förderanträge gestellt und die Mittel bewilligt. Davon sind vier Projekte aus dem Handlungsfeld "Stärkung der Netzwerke im Quartier, Nachbarschaft und Zusammenleben", sechs aus dem Handlungsfeld "Stadtteilkultur" sowie ein Kinder- und Jugendprojekt.





