Konflikt um die Streuobstwiese



- Von Wiese keine Spur mehr, die nackte Erde kommt zum Vorschein.
Foto: M. Hühn
Die Streuobstwiese im QM-Gebiet Ganghoferstraße ist Gegenstand eines Nutzungskonfliktes zwischen den Befürwortern eines Interkulturellen Gartens und Hundehaltern bzw. halterinnen.
Die Streuobstwiese im QM-Gebiet wurde 2009 mit Mitteln der "Sozialen Stadt" durch den Verein Netzwerk Stadtraumkultur e.V. hergerichtet. Der Verein hat ein Konzept für einen "Interkulturellen Garten der Poesie" erarbeitet und möchte die Wiese für die Bewohnerschaft reaktivieren und neun kleine Gemüsegärten anlegen. Auf der anderen Seite sind es in erster Linie Hundehalter und -halterinnen, die das Gelände als Auslauffläche für ihre Vierbeiner erhalten wollen. Im Gebiet mangelt es generell an dafür geeigneten Freiflächen.
Als besonders problematisch wird das auf der Wiese stattfindende Hundetraining angesehen: Durch das Hin- und Herhetzen hätten Anpflanzungen keine Chance und auch die Nachtruhe wäre gestört, da ab und an nachts dressiert wird. Hinzu kommt das Fußball spielen unter den Bäumen. Der Verein plant nun ein gemeinsames Fest auf der Wiese, das zur Verständigung beitragen soll.
Weitere Informationen erhalten Sie auf dem Quartiersportal, Maiausgabe "Der Ganghofer".





