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Neue Rahmenstrategie "Soziale Stadtentwicklung"


Mit der "Rahmenstrategie Soziale Stadtentwicklung" wird in Berlin integriertes Planen und Handeln auf allen räumlichen Ebenen (staatlich, kommunal, lokal) verbessert. Neben den zuständigen Senats- und Bezirksverwaltungen werden auch Akteure der Zivilgesellschaft eingebunden.

Einblick


Anlässlich einer internationalen Fachtagung des Arbeitsbereichs BerlinPolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung Ende Oktober haben Politiker und Fachexperten die ersten Ergebnisse der Berliner "Rahmenstrategie Soziale Stadtentwicklung" vorgestellt und diskutiert.

Die Strategie kann als best practice im Rahmen der von Bundesminister Wolfgang Tiefensee vorgestellten nationalen Stadtentwicklungspolitik bezeichnet werden.

Schwerpunkt der Projekt-Arbeit sind zum einen die Themen Arbeit, Integration und Bildung. Zum anderen sollen die positiven Erfahrungen aus 10 Jahren Quartiersmanagement (QM) auch auf Räume übertragen werden, die nicht im Rahmen des Bund-Länder-Programms Soziale Stadt gefördert werden. Zugleich soll der in der Jugendhilfe entstandene Ansatz einer Sozialraumorientierung auch von anderen Ämtern (Schul-, Sozial-, Gesundheits-, Stadtplanungsamt u.a.) aufgegriffen werden.

Ausblick


Die Rahmenstrategie, deren Grundzüge im Frühjahr 2008 vorgelegt werden, umfasst eine Präambel, thematische Handlungsfelder (z.B. Bildung, Arbeit, Wohnen), Organisationsprinzipien zur Sozialraumorientierung, sowie Empfehlungen, welche konkreten lokalen Projekte ab Sommer 2008 in der Praxis erprobt werden können.

Ab 2009 plant Berlin, die neuen Strukturen schrittweise auch auf die anderen Bezirke auszudehnen. Um die integrierte Stadtentwicklungsstrategie in den Berliner Quartieren und Ortsteilen zu fördern, wird ab 2009 ein Wettbewerb mit dem Namen "Quartier nach vorn" vorbereitet.

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Seiten der Senatsverwaltung.

Siehe auch Menüpunkt "Programm Soziale Stadt" auf diesem Portal.

Text: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung/ gek.