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Pressekonferenz zu "Quartiersarbeit"


Die zukunftsbau GmbH lädt zu einer Pressekonferenz am Mittwoch, dem 10. Oktober, 9 Uhr, ein. Im WIB-Laden, Stralsunder Str. 61, werden Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke und ein Vertreter des Jobcenters Mitte das Projekt "Quartiersarbeit" vorstellen.

"Beschäftigung auf Quartiersebene - Perspektiven für den Öffentlichen Beschäftigungssektor"


Seit Juni 2007 sind 50 Quartiershelfer/-innen in den Quartiersmanagementgebieten Pankstraße, Soldiner Straße, Sparrplatz, Moabit West, Brunnenstraße und Ackerstraße eingesetzt.

Die Idee ist einfach: ALG II - Empfänger/innen aus Mitte, die sich bereits in ihren Kiezen gemeinnützig engagieren oder sich aktiv für die Verbesserung ihres Lebensumfeldes einsetzen möchten, können durch das Jobcenter Mitte für ein Jahr einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz auf Basis einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme (ABM) erhalten.

Gut vernetzt


Durch eine gute Vernetzung der Einsatzorte fühlen sich die Quartiersarbeiter/-innen nicht nur für die Belange ihrer Einsatzstelle zuständig, sondern haben das gesamte Quartiersgebiet im Blick.

Für die Kiezläufer in der Pankstraße ist das selbstverständlich, genau wie für die Kiezgärtner in der Brunnenstraße. Im Brunnenviertel wurde z.B. ein leer stehender Laden als Galerie eröffnet, um gleichzeitig Anlaufstelle für Hausaufgabenhilfe, Nachbarschaftsangebote und Kiezveranstaltungen zu sein.

An anderen Orten werden zusätzlich Kiezhausmeister, soziale Berater für Migrant/-innen, Kulturarbeiter, Kiezredakteure, Gemeindearbeiter, Seniorenbetreuer u.a. eingesetzt.

Katja Niggemeier, die Koordinatorin von Zukunftsbau argumentiert: "Wir bieten Perspektiven für Menschen im Quartier, denn: wer noch keine QuartiersArbeit hat, schafft sich welche! Das besondere sind die Freiwilligkeit und das Engagement der Leute."

Quartiersarbeit online


Auf der Webseite quartiersarbeit.de sind das Konzept, sämtliche Einsatzorte und Kiezideen dargestellt. Diese Seite wurde vom Quartiersarbeiter Uwe Richter entwickelt und wird am 10. Oktober online gehen.

Text: PM /bearb. J. Meier