Veranstaltungen
Aktion für Bedürftige und Obdachlose
Kulturhistorische Schnitzeljagd mit Eberhard Elfert
Extra-Vorstellung des Improvisationstheaters
Führung in Berlin Neukölln (Rixdorf) mit Reinhold Steinle
Soziale Stadtentwicklung voranbringen


Der Senat hat in seiner Sitzung am 20. Mai den von Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer vorgelegten Bericht "Rahmenstrategie Soziale Stadtentwicklung – auf dem Weg zu einer integrierten Stadt(teil)entwicklung in Berlin" beschlossen.
Berlin ist eine europäische Metropole, deren besondere Attraktivität u. a. auch darin liegt, dass eine weitgehend gleichwertige Chancenverteilung in der Stadt herrscht. Ein wesentlicher Grund für diese im europäischen Vergleich so positive Bilanz ist die seit mehr als zehn Jahren betriebene aktive Stadtentwicklungspolitik. Unter den Stichworten "Quartiersmanagement" oder "Soziale Stadt" erfährt sie auch international große Anerkennung.
Auf der Grundlage der beschlossenen Rahmenstrategie soll nun integriertes Planen und Handeln speziell auf der lokalen Ebene weiter verbessert werden.
Erste Vorschläge in drei Pilotbezirken




Eine ressortübergreifende Projektgruppe hat zur Beförderung der Sozialraumorientierung dem Senat erste Vorschläge unterbreitet. In den drei Pilotbezirken zur Erprobung der neuen Planungsansätze - Pankow, Friedrichshain-Kreuzberg und Reinickendorf - werden nun die ersten konkreten Projekte nach diesem Planungsansatz durchgeführt.
In der Südlichen Friedrichstadt soll ein stadtteilbezogenes Bildungsnetzwerk mit Angeboten der Eltern- und Familienbildung, für die Kinder- und Jugendfreizeit sowie unter Beteiligung der Kultureinrichtungen (Volkshochschule, Bibliothek) entstehen.
In Weißensee im Bezirk Pankow wird die lokale Wirtschaft gemeinsam mit den planenden Behörden Projekte für Kinder und Jugendliche entwickeln.
In Reinickendorf-Ost soll mit Beteiligung der Anwohner, Vereine und anderen gesellschaftlichen Gruppen ein Platz gestaltet werden. In diesem "Wohnzimmer für alle im Kiez" sollen sich Kinder, Eltern und Großeltern aufhalten. Finanziert werden diese Projekte aus dem neuen Programm "Quartier nach vorn".
Stadtweiter Wettbewerb 2009 "Quartier nach vorn"




Ab 2009 startet darüber hinaus ein stadtweiter Wettbewerb "Quartier nach vorn", an dem sich dann auch die anderen Bezirke beteiligen können. Mit finanziellen Anreizen sollen besonders vielversprechende Quartiersaktionen - auch außerhalb der Quartiersmanagementgebiete – unterstützt und gute Beispiele bekannt gemacht werden.
Weitere Informationen erhalten Sie auf den Seiten von berlin.de.





