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Sprachförderung und berufliche Qualifizierung


Der Senat ergreift zahlreiche Maßnahmen, um Sprachförderung und berufliche Qualifizierung für Migrantinnen und Migranten effektiv zu verbinden. Das geht aus einem Bericht an das Abgeordnetenhaus hervor. Die Maßnahmen sollen zukünftig besser verknüpft werden.

Die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales fördert und organisiert eine differenzierte, auf die Zielgruppe der Migrantinnen und Migranten ausgerichtete Programmstruktur. Beispiele:

  • Seit August 2006 läuft das für Jugendliche konzipierte Programm "Ausbildung in Sicht". In den halbjährigen Kursen sind Berufsorientierung und Sprachförderung eng verknüpft. Bisher haben etwa 5.000 Jugendliche teilgenommen.
  • In Kooperation mit den Jobcentern Neukölln, Friedrichshain-Kreuzberg und Treptow-Köpenick wird das Projekt "Loop" für jugendliche Migrantinnen und Migranten durchgeführt.  Die zweimonatige Vorbereitungsphase dient der Berufsorientierung und umfasst Qualifizierungs- und Beschäftigungsberatung, Kompetenzfeststellung und Bewerbungstraining. In der anschließenden zehnmonatigen Betriebsphase sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einem Klein- und Mittelunternehmen beschäftigt
  • Seit Dezember 2006 wurden im Rahmen des Modell- und Pilotprojektes "Interaktives Netzwerk - Deutsche Sprache im Alltag und Beruf im Blended Learning" in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit Berlin-Nord, den Jobcentern und ausgewählten Berliner Unternehmen arbeitsmarktrelevante Lernkonzepte mit den Schwerpunkten soziale und berufliche Orientierung und Integration entwickelt und erprobt. (Blended Learning: Mischung von Präsenz- und Online-Anteilen in der Lehre).

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Seiten von berlin.de.

Text: PM Senat/ bearb. J. Meier