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Stadtteilplenum zu "Aktionsräume plus"


Dietmar Borchardt, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Petra Patz-Drüke, Bezirkskoordinatorin Berlin-Mitte
Dietmar Borchardt, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Petra Patz-Drüke, Bezirkskoordinatorin Berlin-Mitte
Foto: G. Backhaus

Mitte Oktober traf sich das Stadtteilplenum Moabit West im Nachbarschaftshaus in der Rostocker Straße, um sich vor allem dem Thema "Aktionsräume plus" zu widmen, in denen ein integriertes Herangehen der Ressorts Stadtentwicklung, Bildung und Arbeit, Integration und Soziales umgesetzt werden soll.

"Was versteht man unter 'Aktionsräume plus'? Was bringen sie für Wedding und Moabit? Welche Chancen sind damit verbunden? Licht ins Dunkel wollten Dietmar Borchardt von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Petra Patz-Drüke, die Beauftragte für Stadtteilmanagement vom Bezirksamt Mitte, bringen. Borchardt referierte zum Konzept dieses Konstrukts, während sich Patz-Drüke auf die Umsetzung im Bezirk Mitte konzentrierte. Mehrfach machten beide klar, dass es sich bei den 'Aktionsräumen plus' nicht um neue Förderkulissen und Programme handelt." Sie seien "'keine Überstruktur' insistierte Borchardt, sondern 'Moderatoren zwischen bereits vorhandenen Akteuren und Strukturen.' Unter der Moderation der 'Aktionsräume plus' soll 'Bestehendes wie die Förderung durch die Quartiersfonds und das Programm Städteumbau West zusammengefasst werden.'"

"Ein großer Vorteil daran sei, zeigte Borchardt anhand einer Gebietskarte, dass künftig auch Projekte aus den 'Lücken' oder 'weiße Flecken' zwischen den bisherigen QM-Gebieten gefördert werden könnten. Damit sollen die - bisherigen - Fördermittel potenziell mehr Menschen erreichen. Außerdem verspricht sich der Senat eine Entbürokratisierung der Förderszene."

"Ob der Plan aufgeht, soll Ende 2012 durch eine Evaluation der 'Aktionsräume plus' festgestellt werden. Momentan laufe die Ausschreibung, um einen Gebietsbeauftragten für den 'Aktionsraum plus Wedding / Moabit' zu bestimmen. Dieser externe Dienstleister, so Borchardt, soll die verschiedenen Förderkulissen ab Dezember 2010 koordinieren."

Über den kompletten Wortlaut und weitere Themen auf der Stadtteilkonferenz informiert Sie die Quartiersseite.

Text: G. Backhaus/ bearb. J. Meier