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"Wir lassen uns nicht betäuben!" - Schüler für Engagement ausgezeichnet


Die Tanz-AG der Ernst-Reuter-Oberschule bei einem Auftritt
Erst New York, dann im Brunnenviertel: Die Tanz-AG der Ernst-Reuter-Oberschule bei ihrem Auftritt zur Prämierungsveranstaltung der Netzwerkinitiative gegen Drogen
Foto: S. Engelbrecht

Im Rahmen der Prämierungsveranstaltung der Netzwerkinitiative "Wir lassen uns nicht betäuben!" im QM-Gebiet Ackerstraße zeigten Schulen, Kindertagesstätten und Jugendfreizeiteinrichtungen, was sie über Drogen denken und wie man Jugendliche davon abhalten kann, sie auszuprobieren.

In den zwei Kategorien Theater und Musik sowie Grafik erhielten die besten Beiträge ein Preisgeld von 150 Euro. Weitere Preise waren Auftritte im Atze-Musiktheater, im Prime Time Theater und im Tyatrom-Theater.

"Wir lassen uns nicht betäuben!" ist eine vom Polizeiabschnitt 36 initiierte Netzwerkinitiative, die die Drogenproblematik im Weddinger Brunnenviertel mit Kindern und Jugendlichen und deren Eltern altersgerecht thematisieren und vorurteilslos aufarbeiten will. Berlins Polizeipräsident Dieter Glietsch hielt die Eröffnungsrede bei der Prämierungsveranstaltung.

"Ömer hilft" und Jugendliche tanzen

Das Theaterstück "Ömer hilft" war einer der Beiträge, in dem der große Bruder eines Mädchens für seine Schwester Unterstützung organisiert, um mit einer Gruppe von Drogendealern klarzukommen. Im Anschluss präsentierten Breakdance- und Hiphop-Gruppen ihr Können, außerdem trat die Tanz AG der Ernst-Reuter-Oberschule auf. Die knapp 30 Schüler und Schülerinnen waren erst im Oktober in New York und hatten sich einem großen Publikum gestellt. Die Reise war im Rahmen eines Projektes der Robert-Bosch-Stiftung und der battery-dance-company organisiert worden.

Auch Bilder und Zeichnungen wurden prämiert, so von der Kindertagesstätte "Omas Garten e. V." sowie der  Jugendfreizeiteinrichtung Koloniestraße und dem "frisbee" Kinder- und Stadtteiltreff.

Weitere Informationen erhalten Sie auf dem Quartiersportal.

Text: S. Engelbrecht/ bearb. J. Meier