Förderkulisse

Monitoring als Auswahlgrundlage

Grundlage für die Festlegung der Fördergebiete / Quartiersmanagementgebiete ist das berlinweite Monitoring Soziale Stadtentwicklung. Dieses untersucht als Indikatoren unter anderen Arbeitslosigkeit, Langzeitarbeitslosigkeit, Transferbezug und Kinderarmut.

Ein zusätzliches Gebietsmonitoring untersucht regelmäßig, ob Anpassungen an der Gebietskulisse und die Ausstattung der Quartiersmanagementgebiete mit Fördermitteln notwendig sind. Ab 2016 werden 37 Gebiete mit unterschiedlicher Intensität unterstützt. Darunter sind sowohl innerstädtische Gründerzeitquartiere als auch Quartiere am Stadtrand mit Großwohnsiedlungen.

Weiterführende Informationen

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt: Ergebnisse des Monitorings Soziale Stadtentwicklung

Zuschnitt der Quartiersmanagementgebiete

Der Senat legt den räumlichen Umfang der Fördergebiete / Quartiersmanagementgebiete räumlich fest. Grundlage dafür ist die Förderkulisse Soziale Stadt nach § 171 e BauGB. Die Förderkulisse wird regelmäßig beobachtet und angepasst. Über Veränderungen entscheidet die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt in Abstimmung mit den Bezirksämtern nach sachlichen Erwägungen und nach zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln.

Weiterführende Informationen

Gesetze-im-internet.de:  §171 e Baugesetzbuch (BauGB)

Drei Interventionsgrade

Die Berliner Quartiersmanagementgebiete unterscheiden sich in ihrer sozialen Zusammensetzung und der Intensität der im Gebiet auftretenden Probleme. Deshalb werden die Berliner QM-Gebiete in drei Interventionsgrade eingeteilt:

  1. Starke Intervention: Gebiete mit überwiegend überdurchschnittlich hohen Abweichungen vom Berliner Durchschnitt
  2. Mittlere Intervention: Gebiete mit hohen Abweichungen
  3. Prävention: Gebiete mit einer leicht negativen Abweichung