Übersichtskarte Wrangelkiez
Übersichtskarte Wrangelkiez © Geoportal Berlin / Karte von Berlin 1:5000 (K5)

Bewohnergetragene Strukturen

Das Quartiersmanagementverfahren Wrangelkiez endete am 31. Dezember 2015. Der WrangelkiezRat e.V. ging als gemeinnützige Initiative von Anwohnerinnen und Anwohnern des Wrangelkiezes aus  Quartiersrat und Aktionsfondsjury des Quartiersmanagements hervor. Der WrangelkiezRat will ein Sprachrohr für die Ideen und Anliegen der Bewohnerschaft gegenüber Politik und Verwaltung sein, Themen aus dem Stadtteil aufgreifen sowie soziale Projekte unterstützen und so zu einem lebendigen Miteinander im Wrangelkiez beitragen.

Zur Wohnsituation

Hochverdichtetes, durch Blockrandbebauung geprägtes innerstädtisches Gründerzeitquartier; gute Erschließung durch ÖPNV

Entwicklungsziele, Leitbild

Im Gebiet ist es gelungen, bezahlbaren Wohnraum für alle Bevölkerungsschichten zu erhalten. Der Kiez ist geprägt durch eine sozial und kulturell sehr gemischte Bewohnerschaft. Viele Bewohner/innen profitieren vom internationalen Charakter des Wohngebietes. Schulen sowie Kinder- und Jugendeinrichtungen werden in ihrem hohen qualitativen Anspruch unterstützt. Die stark entwickelte Kreativwirtschaft behauptet sich auf lokalen und internationalen Märkten.

Statistik

Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg
Fördergebiet von 1999 bis 2015
Fördermittel 9.080.000 €
Fläche 46,44 ha
Einwohnerinnen und Einwohner 12.264
Bewohnerinnen und Bewohner
mit Migrationshintergrund
48,25 %
Stand: Dezember 2015

Kontakt

Der WrangelkiezRat arbeitet im Familien-und Nachbarschaftshaus Wrangelkiez, Cuvrystraße 13/14

Richtungsweisende Projekte und Netzwerke

  • Familien- und Nachbarschaftshaus Wrangelkiez als Anlaufstelle und Netzwerkknoten unterstützt und gestärkt;
  • Strukturelle Stärkung der Bildungsinitiative „Wrangelkiez macht Schule“ (Qualifizierung und Fortbildung; erfolgreiche Bildungsprojekte als Schlüsselprojekte sichern; Infrastrukturelle Unterstützung der Einrichtungen)
  • Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements (Aufbau eines Bewohnergremiums unterstützen; Selbstorganisationskräfte fördern)
  • Stärkung der Stadtteilkommunikation (Stärkere Vernetzung fördern; Bestehende bürgerschaftlich getragene Stadtteilkommunikation unterstützen; Stadtteilzeitung)
  • Einbindung der Kreativwirtschaft in die soziale Quartiersentwicklung (Etablierung einer dauerhaften Organisationsstruktur)