Sterbefasten- aus verschiedenen Perspektiven betrachtet

Montag, 14. Januar 2019 - 18:00 Uhr - 19:30 Uhr
Lazarus Haus Berlin- Festsaal, Bernauer Straße 117, 13355 Berlin
Einmal im Monat findet im Lazarus Haus Berlin ein Forum Abend, organisiert vom stationaren Hospiz und vom ambulanten Hospizdienst, statt. Dieses Mal zu Gast: Dr. med. Philipp von Trott, Onkologe und Palliativmediziner.

Wer nicht isst und trinkt stirbt…

Der „freiwillige Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit“ (FVNF) oder auch

„Sterbefasten“ ist eine Art des Suizids. In letzter Zeit erhielt das Thema

durch Publikationen und Präsenz in den Medien viel Aufmerksamkeit.

Das Thema begegnet einem im privaten Umfeld ebenso wie professionellen

Palliativ- oder Hospizmitarbeitern. Wie gehen wir mit dem Wunsch

nach Sterbefasten um? Was passiert da eigentlich im Körper? Wer macht

so etwas?

Die ethische Komplexität zu verstehen, die Auswirkungen auf Körper und

Geist, sowie auf das Umfeld nachzuvollziehen und das Thema aus verschiedenen

Blickwinkeln zu betrachten, soll den Teilnehmern einen tieferen

Einblick und eine eigene Urteilsbildung zum Sterbefasten

ermöglichen. Eine juristische Einordnung des Themas ist nicht Gegenstand

des Abends.


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