NAH DRAN 69 - Stücke junger Tänzer & Choreografen

Samstag, 10. März 2018 - 20:30 Uhr - 21:45 Uhr
ada Studio & Bühne für zeitgenössischen Tanz in den Uferstudios, Studio 7 Uferstraße 23 13357 Berlin ada Studio & Bühne für zeitgenössischen Tanz in den Uferstudios, Studio 7
In der 69. Ausgabe von „NAH DRAN“ widmen sich drei junge Nachwuchskünstlerinnen „anderen Welten“ und setzen sich mit virtueller Realität, Erscheinen und Verschwinden sowie Migration auseinander.

Plattform, um neue oder weiterentwickelte kurze Stücke (möglicherweise erstmals) in einem abendfüllenden Rahmen zu zeigen. Seit der 1. Vorstellung haben sich mehr als 200 Newcomer präsentiert. „Nah dran“ ist dabei Programm.

 

In der 69. Ausgabe von „NAH DRAN“ widmen sich drei junge Nachwuchskünstlerinnen „anderen Welten“ und setzen sich mit virtueller Realität, Erscheinen und Verschwinden sowie Migration auseinander.

 

Rachell Bo Clark: If You Can Imagine It, It’s Possible

Inspiriert von Karen A. Franks Artikel aus dem Jahr 1995 „Wenn ich die virtuelle Realität betrete, welchen Körper werde ich zurücklassen?” Durch imaginäre Landschaften denke ich über die Wesentlichkeit des Körpers und sein Potenzial im physischen Bereich nach. Diese Arbeit reflektiert meine Forschung über das menschliche Verlangen nach Fortschritt und die darin enthaltene Verbindung zur Abkehr von der Menschlichkeit.

 

Forough Fami: Higher

„Higher” beschäftigt sich mit dem Phänomen des Erscheinens und Verschwindens und stellt die Frage, ob es einen Zwischenraum zwischen diesen beiden Phänomenen gibt, in dem sich diese treffen. Und was könnte eine Form und Qualität dieses Zwischenraums sein? In einem Trio und durch Vermittlung der Fluidität von Körpern reflektiert das Stück eine Grenze dieser Verflechtung.

 

Aya Toraiwa: Miscanthus and Blackbird

Migration, eine Reise über eine große Entfernung. Unterwegs sein in Richtung andere Seite mit dem ganzen Körper und Geist, bis man angekommen ist. Unterwegs sein und unterwegs sein, mit Terror und dem Wunder des Unbekannten trotz der Schwere des Körpers. Der Akt der Migration ist von Natur aus komplex und umfasst verschiedene Schichten von Körperlichkeit und Emotion.

 

 

Das ada wird im Rahmen der zweijährigen Spielstättenförderung der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa gefördert.

 


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