NAH DRAN hyper-extended: workworkworkworkwork

Sonntag, 22. April 2018 - 20:30 Uhr - 22:00 Uhr
ada Studio & Bühne für zeitgenössischen Tanz in den Uferstudios, Studio 7 Uferstraße 23 13357 Berlin ada Studio & Bühne für zeitgenössischen Tanz in den Uferstudios, Studio 7

Schonungslos springend zwischen Wut und Hoffnung, schweren Waffen und Handarbeit, die Welt und Beziehungen verändern, präsentiert diese Ausgabe 4 Werke, die Tanzarbeit in einer neoliberalen und postindustriellen erforschen.

 

Die Reihe NAH DRAN präsentiert in regelmäßiger Folge neue oder weiterentwickelte kurze Stücke junger Tänzer und Choreografen, wobei die Grenzen zu Körper-, Sprech- und Musiktheater sowie Performance offen sind. Sie bietet Tänzern und Choreografen eine Plattform, um ihre Stücke (möglicherweise erstmals) in einem abendfüllenden Rahmen dem Berliner Publikum zu zeigen. NAH DRAN extended heißt, dass die Arbeiten unter einem speziellen kuratorischen Aspekt ausgewählt wurden. (Kuratiert von Lee Méir.)

 

Schonungslos springend zwischen Wut und Hoffnung, schweren Waffen und Handarbeit, die Welt verändern und Beziehungen verändern, präsentiert diese Ausgabe von „NAH DRAN hyper-extended“ vier Werke, die Tanzarbeit in einer neoliberalen, postindustriellen und post-ideologischen kulturellen Landschaft erforschen.

 

Josephine Findeisen: SCHWEIßARBEIT

Ein Blick auf Bewegungskonzepte und Formen von Arbeit im digitalen Kapitalismus, der fragt, was der Begriff soziale Klasse heutzutage bedeutet bzw. bedeuten kann.

 

Jan Lorys & Natalia Wilk: Quandary - product of progressive un-working

Dilemma. Sorge. Mit unserer Arbeit teilen wir die Auswirkungen der progressiven, arbeitslosen Praxis, folgen unseren Leidenschaften und Revolten ohne Wut.

 

Magdalena Meindl: Teeth and Claws

Das Stück taucht ein in die Somatik eines zeitgenössischen Affektes – der Wut. Es entsteht die Frage nach Verantwortlichkeit: Was bedeutet es, eine Waffe zu tragen?

 

Yotam Peled: Home.Alone

Eine Geschichte von zwei Körpern. Das Spiegelbild einer Generation, die zwischen den Ideen der alten Romantik und der postmodernen nihilistischen Kultur verloren gegangen ist, geboren in eine Welt der Paare, Familien, eine Welt, die Einsamkeit fürchtet, wo jemand nur eins sein kann, wenn er ein anderes findet.

 

Weitere Infos:

www.ada-studio.de/pages/kurperwor/nahdran2018-04-ext.html

 

 

Außerdem im April

am 14./ 15.: 10 times 6 – 10 Stücke, keines länger als 6 Minuten

www.ada-studio.de/pages/kurperwor/10t6-2018-04.html

 

 

Das ada wird im Rahmen der zweijährigen Spielstättenförderung der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa gefördert.


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