Sozialer Zusammenhalt

Aktionsfonds: Erster Aufruf für das Jahr 2026

In den Berliner Quartiersmanagement-(QM)-Gebieten werden jedes Jahr kleine schnell umsetzbare Aktionen für die Nachbarschaften mit Mitteln aus dem Aktionsfonds gefördert. Auch im Jahr 2026 können Interessierte wieder Anträge stellen.

Ein Flyer mit Text zeigt einen Aufruf des QM-Teams Klixstraße/Auguste-Viktoria-Allee zum Aktionsfonds 2026.
Anträge für ehrenamtliche Aktionen können bei den QM-Teams eingereicht werden. (Bild: QM Klixstraße/Auguste-Viktoria-Allee)

Nachbarschafts- und Straßenfeste, Basteltreffen, kleine Kunstaktivitäten im Quartier, Ferienprogramm, gemeinsames Gärtnern und vieles mehr: Anwohnende, die eine kleinere Aktion für ihre Nachbarschaft planen, können recht unbürokratisch Fördermittel aus dem Aktionsfonds beantragen.

Ideen für den Kiez einreichen

Ein neues Jahr steht an – und damit auch eine neue Aktionsfonds-Saison. Jährlich stehen pro QM-Gebiet 10.000 Euro zur Verfügung, um gemeinnützige Freiwilligenaktionen mit bis zu 1.500 Euro pro Aktion zu unterstützen. Auch Projekte zum Klima- und Umweltschutz und zur Klimaanpassung sind förderfähig.

Die Mittel dienen vor allem zur Deckung von Sachkosten, wie Materialien oder Raummiete. Die eingereichten Ideen sollten mindestens eines der folgenden Ziele verfolgen:

  • Nachbarschaften stärken,
  • Integration fördern,
  • das Wohnumfeld verbessern,
  • Nachbarschaften aktivieren und
  • Stadtteilkultur beleben.

Darüber hinaus sollten die Aktionen Selbsthilfe fördern, das Quartier positiv präsentieren oder den Klimaschutz voranbringen.

Aktuelle Aufrufe

Die Aktionsfondsjury, bestehend aus Anwohnenden der QM-Gebiete, entscheidet über die Vergabe der Mittel. Die Jury trifft sich mehrmals im Jahr und berät alle rechtzeitig eingereichten Anträge. Damit die Jurysitzungen gut vorbereitet werden können, müssen Interessierte die Anträge fristgerecht einreichen. Hierfür geben die QM-Teams die Abgabetermine vor.

Aktuell sind folgende Fristen bekannt: