QM Falkenhagener Feld Ost QM Falkenhagener Feld West

Anwohnende planen Maßnahmen gegen Sommerhitze

Westerwaldplatz und Rosengarten in den Quartiersmanagement-(QM)-Gebieten Falkenhagener Feld Ost und West sollen mit passenden Maßnahmen aufgewertet und an die Folgen des Klimawandels angepasst werden. Anwohnende, lokale Einrichtungen, Initiativen sowie verschiedene Verantwortliche planen und setzen erste Schritte gemeinsam um.

Plakat wirbt für Online-Beteiligung zum Umbau des Westerwaldplatzes und Rosengartens.
Anwohnende aus dem Falkenhagener Feld wurden in einer Online-Umfrage zu Ideen gegen Sommerhitze am Westerwaldplatz und Rosengarten gefragt. (Bild: QM Falkenhagener Feld Ost)
Plakat wirbt für Online-Beteiligung zum Umbau des Westerwaldplatzes und Rosengartens.
Anwohnende aus dem Falkenhagener Feld wurden in einer Online-Umfrage zu Ideen gegen Sommerhitze am Westerwaldplatz und Rosengarten gefragt. (Bild: QM Falkenhagener Feld Ost)

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Bei den zwei Plätzen handelt es sich um wichtige Treffpunkte für die Nachbarschaft. Viele Anwohnende verweilen dort, begegnen sich und nutzen die Plätze als Durchgang. An heißen Sommertagen wird es jedoch zu warm zum Verweilen. Deshalb sollen der Westerwaldplatz und Rosengarten umgestaltet werden, um auch bei Sonne und Hitze angenehme, einladende Orte für alle zu schaffen. So wären die Überdachung bestehender Sitzmöglichkeiten und schattiger Orte ebenso denkbar wie die Schaffung von mehr integrativen Sitzgelegenheiten, die für ältere Menschen und solche mit körperlichen Einschränkungen geeignet sind. Ziel ist die Stärkung dieses kommunikativen Ankerortes.

Planungsteam und erste Beteiligung

Das Vorhaben „Klimaresiliente Stadtplätze im Falkenhagener Feld“ wird aus Mitteln des Programms „Sozialer Zusammenhalt" gefördert und beinhaltet neben einem ausgiebigen Parzitipationsverfahren auch die Umsetzung erster Maßnahmen. Die Wohnungsgesellschaft berlinovo beauftragt und koordiniert als Fördernehmerin das gesamte Vorhaben. gruppe F | Freiraum für alle GmbH führt als beauftragtes Planungsbüro den gemeinschaftlichen Umgestaltungsprozess durch. Dafür führte das Planungsbüro am 6. Dezember 2025 erste Gespräche mit Anwohnenden im Rahmen des Adventsmarkts auf dem Westerwaldplatz. Parallel dazu startete eine Online-Umfrage, bei der Anwohnende bis zum 11. Januar 2026 ihre Erfahrungen einbringen konnten.

Die Umfrage ermittelte gezielt Nutzungszeiten, also wann die Plätze genutzt werden oder eher gemieden werden. Auch Ecken mit Veränderungsbedarf und konkrete Verbesserungswünsche wurden abgefragt. Jede einzelne Rückmeldung half dabei, die Planung besser an den Bedürfnissen der Nachbarschaft auszurichten. Interessierte können sich bei Fragen oder Anregungen via E-Mail an das Planungsbüro wenden.