QM Rixdorf

Eröffnung des neuen Fußballplatzes der Löwenzahn-Grundschule

Beharrlich, organisiert und mit viel Einsatz haben sich Schülerinnen und Schüler der Löwenzahn-Grundschule im Quartiersmanagement-(QM)-Gebiet Rixdorf für einen Fußballplatz starkgemacht. Am 18. Juni 2026 wurde der neue Platz feierlich eröffnet.

Kinder und Erwachsene spielen auf dem neuen Fußballplatz der Löwenzahn-Grundschule im QM-Gebiet Rixdorf.
Der neue Fußballplatz der Löwenzahn-Grundschule geht auf den beharrlichen Einsatz von Schülerinnen und Schülern im QM-Gebiet Rixdorf zurück. (Bild: QM Rixdorf)

Mehrere Jahre lang setzten sich die Kinder der Löwenzahn-Grundschule für einen richtigen Fußballplatz auf ihrem Schulhof ein und blieben hartnäckig. Der Traum: Ein richtiger Fußballplatz auf dem Schulhof, um endlich draußen kicken zu können. Am Ende hatte ihr Einsatz Erfolg: Der neue mobile Fußballplatz konnte im Juni 2026 eingeweiht werden.

Schüler*innenparlament bleibt hartnäckig

Eine wichtige Rolle spielte dabei das Schüler*innenparlament der Schule. Die Schülerinnen und Schüler riefen Politikerinnen und Politiker an, vereinbarten Termine mit dem QM-Team und fragten immer wieder nach. Unterstützt wurden sie dabei von der Schulsozialarbeit und dem Förderverein der Grundschule, die die Kinder ermutigten und über die ganze Zeit begleiteten.

Zur Eröffnung des Platzes kamen viele Gäste. Die Schülerinnen und Schüler bedankten sich mit selbstgebastelten Kronen bei der Schulsozialarbeit und dem Förderverein der Schule, die die Kinder pausenlos ermutigt und unterstützt haben. Auch die Neuköllner Bezirksstadträtin Janine Wolter und der Bezirksstadtrat Jochen Biedermann bekamen eine Krone, da sie maßgeblich zur Umsetzung beitrugen. Anschließend luden die Schülerinnen und Schüler direkt zum ersten Fußballspiel auf dem neuen Platz ein.

Die Anschaffung und Errichtung des mobilen Fußballplatzes wurde über den Projektfonds des QMs Rixdorf ermöglicht. Die Mittel dafür stammen aus dem Programm „Sozialer Zusammenhalt“. Gemeinsam mit dem Quartiersrat wird dazu beraten, welche Bedarfe im Quartier besonders dringend sind und welche Projektideen als nächstes umgesetzt werden sollen.

Die Projekte müssen das Quartier langfristig stärken und sich am Integrierten Handlungs- und Entwicklungskonzept (IHEK) orientieren. In einem öffentlichen Projektwettbewerb werden anschließend die besten Konzepte von einer Jury ausgewählt, an der auch Mitglieder des Quartiersrats und Vertretende von Fachämtern beteiligt sind. So konnte ein Wunsch umgesetzt werden, für den sich die Kinder über Jahre eingesetzt hatten.