Petersilie, Basilikum und Minze: In den Hochbeeten im Gemeinschaftsgarten gibt es für engagierte Nachbarinnen und Nachbarn im Jahr 2026 bereits einiges zu ernten. Dabei hat es die Gruppe im Gemeinschaftsgarten nicht eilig. Sie schaut genau hin, plant, probiert Neues aus und lernt voneinander. Dabei entsteht nach und nach ein Ort, an dem Gemüse, Kräuter und Obst wachsen und sich Menschen aus der Nachbarschaft kennenlernen.
Der Gemeinschaftsgarten ist Teil des QM-Projekts „Lebendige Gropiusstadt“ und wird aus Mitteln des Programms „Sozialer Zusammenhalt“ gefördert.
Eigentlich war die Gartengruppe mit dem Gemüseanbau im Gemeinschaftsgarten in diesem Jahr spät dran gewesen. Die Pflanzen ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken und holten das Wachstum schnell auf. Neben vielen Tomaten wuchsen Petersilie, Basilikum und Minze in den Hochbeeten. Die Gruppe aus Gärtnerinnen und Gärtnern erntete bereits Rote Bete und Kohlrabi, und auch die Chilipflanzen bringen reichlich scharfe Früchte hervor.
Eine Besonderheit war eine weiße Aubergine, die einem Hühnerei zum Verwechseln ähnlich sah. Die Gartengruppe bezeichnete sie deshalb als „veganes Ei“.
Neben dem Gemüseanbau haben die Beteiligten bereits weitere Grundlagen für den Garten geschaffen. Ein Wassertank mit einem Fassungsvermögen von 1.000 Litern versorgt die Fläche mit Wasser. Gemeinsam erkundete und dokumentiere die Gruppe den vorhandenen Baum- und Pflanzenbestand. Sie baute vier Hochbeete auf und bepflanzte sie. Die ersten Pflanzen wachsen inzwischen auch direkt im Boden. Anfang Oktober 2026 kam dann der erste Komposter dazu. An diese Schritte möchte die Gruppe anknüpfen. Geplant sind weitere Hochbeete, Lebensräume für Tiere, Sitzgelegenheiten und Workshops. Bei den Treffen können die Beteiligten ihre Erfahrungen teilen, neue Ideen einbringen und kleinere Projekte gemeinsam umsetzen.
Ob mit oder ohne Gartenerfahrung – alle Menschen sind herzlich eingeladen, mitzudenken, mitzugestalten und den Garten gemeinsam weiterzuentwickeln. Neugierige Gartenliebhaber können sich bei Matthias Krebs per E-Mail oder telefonisch unter 0172 389 52 54 melden. Gelegenheit zum Kennenlernen gibt es außerdem freitags von 16 bis 18 Uhr im Gemeinschaftsgaren im Rosengärtchen am Wildmeisterdamm. Weitere Einblicke bietet das Gartentagebuch auf der Projektwebseite.