QM Boulevard Kastanienallee

Hochbeete bringen vollen Gemüseteller

Im Quartiersmanagement-(QM)-Gebiet Boulevard Kastanienallee hat ein Schülerprojekt Hochbeete gebaut. Das Ziel: Gemeinsam planen, bauen, bepflanzen, pflegen, ernten und gesund essen.

Ein neu gebautes Hochbeet aus Holz, umgeben von üppigem Grün. Im Hintergrund sind Bäume, Fahrzeuge und ein Parkplatz zu sehen.
Ein neu gebautes Hochbeet aus Holz, umgeben von üppigem Grün. Im Hintergrund sind Bäume, Fahrzeuge und ein Parkplatz zu sehen.

Im Mai 2026 bewilligte die Aktionsfondsjury die beiden Aktionen „Klimaprojekt PAVILLON“ und „Gemüseteller selbst füllen“, eingereicht vom Schülerzentrum „Kraftwerk“. Um den Gemüseteller zu füllen, wurden jetzt Hochbeete gebaut. Die Kinder im Alter von sechs bis 13 Jahren kümmern sich selbst um die Hochbeete.

Gemeinsam schaffen, Verantwortung lernen

Die Kinder haben nicht nur beim Bau der Beete mitgeholfen, sie bepflanzen sie auch mit Obst und Gemüse und übernehmen Gießpatenschaften. Danach wird die hoffentlich reiche Ernte zu einer gesunden Mahlzeit verarbeitet. „Die Hochbeete sind Teil unseres Gartenprojekts. Sie sollen das Außengelände aufwerten und gleichzeitig einen dauerhaften Ort schaffen, an dem Kinder und Jugendliche Natur, Ernährung und Nachhaltigkeit praktisch erleben können“, erklärt Franz-Ludwig Arndt vom Schülerzentrum „Kraftwerk“, getragen vom Verbund e. V.  „Durch das gemeinsame Planen, Bauen, Bepflanzen, Pflegen und Ernten übernehmen die Kinder Verantwortung, arbeiten zusammen und erleben unmittelbar, wie Lebensmittel entstehen. Darin liegt der pädagogische Wert. Die unterschiedlichen Standorte ermöglichen es zudem, Pflanzen entsprechend ihrer jeweiligen Lichtbedürfnisse anzubauen.“

Clever planen, sinnvoll anbauen

Auch die Verteilung der Hochbeete haben die Kinder vorher genau geplant: „Das Hochbeet im vorderen Bereich ist bewusst vor dem Eingang platziert worden, um diesen aufzuwerten und das Gartenprojekt sichtbar zu machen. Zwei weitere Hochbeete befinden sich im hinteren, sonnigeren Bereich für lichtliebende Pflanzen, während ein Hochbeet im schattigeren Bereich für entsprechende Pflanzen vorgesehen ist. Die individuell geplanten Hochbeete wurden aus Lärchenholz gefertigt und mit Noppenfolie ausgestattet. Der Aufbau erfolgte gemeinsam mit den Kindern und uns vor Ort. Anschließend wurden die Hochbeete entsprechend dem Lageplan an den vorgesehenen Standorten positioniert“, erklärt Franz-Ludwig Arndt.

Im Herbst 2026 geht es außerdem mit dem Pavillon für die ökologische Bildung Jugendlicher ab 13 Jahren weiter, derzeit laufen die Planungen. Beide Projekte beschäftigen sich mit Themen rund um Klimaschutz und Klimaanpassung, die in der Arbeit der QMs verstärkt in den Mittelpunkt rücken.