Am Sasarsteig steht der Evangelischen Schule Neukölln nun mehr Platz für Pausen zur Verfügung. Seit Oktober 2025 wurden die Spielgeräte grundlegend erneuert und durch Sonnensegel um zusätzliche Schattenflächen ergänzt. Ein Großteil der Umsetzung wurde aus Mitteln des Programms „Sozialer Zusammenhalt gefördert.
Mit dem Durchschneiden des roten Bandes begann die eigentliche Eröffnung: Die Kinder liefen sofort zu den neuen Spielgeräten, darunter ein neuer Spielcontainer, Baumstämme zum Balancieren, Seile und eine neue Wasserpumpe. Auch Jochen Biedermann, Stadtrat für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr sowie Stephan Machulik, Staatssekretär für Wohnen und Mieterschutz in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, ließen es sich nicht nehmen, die neuen Klettergeräte direkt auszuprobieren.
Im Anschluss würdigte Schulleiter Thorsten Knauer-Huckauf die Zusammenarbeit aller Beteiligten: „Viele Hände und viele kluge Köpfe haben dafür gesorgt, dass dieser Spielplatz so schön geworden ist“, sagte er. Gemeint waren das Architekturbüro baukind, das die Umsetzung übernahm, die Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter, das Bezirksamt, das QM sowie die zuständigen Stellen bei Senat und Bezirk. Bereits im Vorfeld hatten Lehrkräfte und Kinder ihre Wünsche in die Planung eingebracht. Staatssekretär Machulik betonte dazu: „Wichtig war für uns, dass sich hier nicht alte Leute am Schreibtisch etwas ausgedacht haben, sondern dass es ein partizipativer Prozess war.“ Schließlich sei der Spielplatz für die Kinder.
Ganz einfach war die Umsetzung indes nicht. Die kleine dreieckige Fläche erwies sich wegen ihrer abschüssigen Lage als besondere Herausforderung für die Planenden. Deshalb wurde die Fläche in drei unterschiedliche Bereiche aufgeteilt:
Die Sitz- und Bewegungsstufen gleichen das starke Gefälle aus und werden wegen ihrer treppenartigen Abstufung scherzhaft als „Sanssouci von Neukölln“ bezeichnet.
Abgerundet wurde die Eröffnungsveranstaltung in der Aula durch ein Zitat, dass Eva-Maria Kopte, Vorstandsvorsitzende der Evangelischen Schulstiftung in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz vortrug. Sie zitierte Friedrich Schiller: „Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“