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Nach dem erfolgreichen Auftakt im letzten Jahr öffnete das Kiez-Kino am 11. Juni 2026 seine Türen für den ersten Filmabend der Saison. Den Auftakt machte „tschick", ein Film des deutschen Regisseurs Fatih Akin aus dem Jahr 2016. Insgesamt plant das QM-Team vier Kiez-Kino-Abende in diesem Jahr. Eintritt, Getränke und Snacks sind für alle Gäste kostenlos.
„Tschick" erzählt die Geschichte des 14-jährigen Maik, der in der Schule als Außenseiter gilt. Seine Eltern haben zwar Geld, doch ihm fehlen Freunde. Deshalb drohen die langen Sommerferien einsam zu werden. Dann taucht sein neuer Mitschüler Tschick auf, der kurz zuvor aus Russland nach Berlin gezogen ist. Er steht mit einem gestohlenen Auto vor der Tür und plant, zu seinem Großvater in die Walachei zu fahren. Dabei lädt er Maik ein ihn zu begleiten. Was als Ausflug beginnt, wird zu einem Abenteuer voller Überraschungen. Der Film zeigt zwei Jugendliche, die sich auf den Weg machen und dabei lernen, die Welt ein wenig anders zu sehen.
Die Vorführung dieses Filmabenteuers sowie der weiteren Filme findet regulär im Gemeindesaal der Serbisch-Orthodoxen Kirche in der Holzmannstraße statt. Bei gutem Wetter werden die Vorführungen im Garten der Gemeinde als Freiluftkino gezeigt. Einlass ist jeweils ab 18:30 Uhr, der Film beginnt um 19:00 Uhr und endet meist gegen 20:30 Uhr.
Besonders interessant am Kiez-Kino-Konzept ist, dass das Publikum selbst über die gezeigten Filme abstimmen kann. Grundlage dafür sind die Filmvorschläge, die im Vorfeld eingereicht werden. So entstehen Abende, die allen Menschen im Kiez offenstehen. Organisiert und durchgeführt werden die Abende von Gemeindemitgliedern der Serbisch-Orthodoxen Kirche. Die Finanzierung des Kiez-Kinos erfolgt aus Mitteln des Programms „Sozialer Zusammenhalt“.
Für alle weiteren Termine in der Saison 2026 lohnt sich ein Blick auf die Ankündigungen des QMs Germaniagarten.