QM Ganghoferstraße

Abschied und Neuanfang

Für das Quartiersmanagement (QM) Ganghoferstraße hieß es nach zehn Jahren, Abschied nehmen. Gegen Ende des Jahres wird das QM mit dem QM Richardplatz Süd zusammengelegt. Viele Begleiterinnen und Begleiter kamen zur Feier, um zurückzublicken.

Am Ende gab es Blumen zum Dank: (v.l.n.r.) Alexandra Kast und Sören Bott von der Senatsverwaltung sowie Damla Corvaglia, Ulli Lautenschläger, Carolin Kleemann, Tanja Henrich (alle vom QM-Team). (Bild: Sophie Dietrich)
Am Ende gab es Blumen zum Dank: (v.l.n.r.) Alexandra Kast und Sören Bott von der Senatsverwaltung sowie Damla Corvaglia, Ulli Lautenschläger, Carolin Kleemann, Tanja Henrich (alle vom QM-Team). (Bild: Sophie Dietrich)
Auch die Aktionsfondsjury des QM Ganghoferstraße versammelte sich mit dem QM-Team zum Abschiedsfoto. (Bild: Sophie Dietrich)
Auch die Aktionsfondsjury des QM Ganghoferstraße versammelte sich mit dem QM-Team zum Abschiedsfoto. (Bild: Sophie Dietrich)

Bildergalerie

Mehr als 70 Gäste kamen am 29. September 2020 in den Garten der Brüdergemeine, um sich vom Team des QM Ganghoferstraße zu verabschieden. Das QM-Büro unter der Trägerschaft der Mieterberatung Prenzlauer Berg wird zum 31. Dezember 2020 nach mehr als zehn Jahren geschlossen, weil das Gebiet mit dem QM Richardplatz Süd zusammengelegt wird. Zukünftig wird dessen Team das aus der Fusion entstehende Quartiersmanagement Rixdorf leiten.

Konstruktive Zusammenarbeit

Während der Abschiedsfeier im Garten der Brüdergemeine wurde noch einmal sichtbar, was sich wie ein roter Faden durch die Arbeit zog: das freundliche, zugewandte und gleichberechtigte Miteinander von Akteuren, Bewohnerschaft und QM-Team. Nach kurzen Ansprachen des Neuköllner Bezirksstadtrats Jochen Biedermann und Sören Bott als Vertreter der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, schilderte Quartiersratssprecherin Maren Berens ihre Erfahrungen mit der Quartiersratsarbeit: Es sei, so Berens, ein gutes Gefühl gewesen, gemeinsam etwas im Kiez bewegen zu können. Die Diskussionen im Quartiersrat seien immer konstruktiv und nie unfreundlich gewesen. 

Viel Licht gebracht

Pfarrer Christoph Hartmann, Quartiersrat der ersten Stunde lobte, ebenfalls die produktive und freundliche Zusammenarbeit im Quartier, äußerte aber auch sein Unverständnis darüber, dass das Team seine Arbeit beenden muss. Er illustrierte anhand einer Geschichte von Bert Brecht, wie das QM-Team gewirkt hat: „Während alle anderen ihre Häuser gebaut haben, hat das QM-Team keines gebaut. Aber es hat überall mitgeholfen und dafür gesorgt, dass hinter jedem Fenster ein Licht leuchtet.“