QM Schöneberger Norden

Auch nach dem Ende geht es weiter

Die Förderung aus dem Programm Soziale Stadt wird im Schöneberger Norden nach über 20 Jahren Ende Dezember 2020 beendet. Das Quartiersmanagement (QM) wird verstetigt. Das entschied die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen 2018 auf Grundlage eines Gutachtens.

Das Fest der Religionsgemeinschaften 2018 wurde vom „Netzwerk der Religionsgemeinden“ organisiert. Auch dieses Netzwerk soll über 2020 hinaus weiterbestehen. Bild: QM Schöneberger Norden / GB
Das Fest der Religionsgemeinschaften 2018 wurde vom „Netzwerk der Religionsgemeinden“ organisiert. Auch dieses Netzwerk soll über 2020 hinaus weiterbestehen. Bild: QM Schöneberger Norden / GB
Rückblick mit ein bisschen Wehmut: Beim Großgörschenstraßenfest 2016 kamen sich die Bewohnerinnen und Bewohner ihres Kiezes näher. Bild: QM Schöneberger Norden / GB
Rückblick mit ein bisschen Wehmut: Beim Großgörschenstraßenfest 2016 kamen sich die Bewohnerinnen und Bewohner ihres Kiezes näher. Bild: QM Schöneberger Norden / GB
Das QM-Team im Verstetigungsmodus: Eva Schuh, Peter Pulm, Kadriye Karci, Ute Großmann (v.l.n.r.). Bild: QM Schöneberger Norden / GB
Das QM-Team im Verstetigungsmodus: Eva Schuh, Peter Pulm, Kadriye Karci, Ute Großmann (v.l.n.r.). Bild: QM Schöneberger Norden / GB

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Ein Gutachten der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen von 2018 hat es festgestellt: Der Schöneberger Norden ist „verstetigungsreif“. Das Quartier verfügt über ausreichend soziale Einrichtungen und im Laufe der Jahre ist ein gutes Netzwerk von Einrichtungen und Akteuren entstanden. Auch wenn das absehbare Ende des QM im Schöneberger Norden naht, bleibt der QM-Blick bis zum Schluss nach vorne gerichtet, denn die guten und erfolgreichen Handlungsansätze und Projektideen, die in enger Zusammenarbeit mit den Akteuren für die Menschen entwickelt wurden, sollen weiter bestehen bleiben.

CAMPUS der Generationen wird gebaut

So soll der neue CAMPUS in Zukunft eine wichtige Rolle als Stadtteilzentrum übernehmen und Ankerpunkt für quartiersbezogene Aktivitäten sein. Hier soll einrichtungs- und generationsübergreifend gedacht und gehandelt werden. Der CAMPUS umfasst das Nachbarschafts- und Familienzentrum Kurmark und die Jugendeinrichtung Villa Schöneberg. In den CAMPUS werden fast neun Millionen Euro aus dem Programm Soziale Stadt investiert.

Netzwerke im Quartier erhalten und sichern

Ziel ist zudem, die entstandenen Netzwerke im Kiez zu sichern, darunter das „Regionale Bildungsnetzwerk Schöneberg Nord“ oder das „Netzwerk der Religionsgemeinden“. Auch die Beteiligungsansätze im Quartier sollen erhalten bleiben. So hat sich der Quartiersrat seit 2006 zu einer aktiven „Interessenvertretung für den Stadtteil“ entwickelt. Seit 2012 bereitet er mit Unterstützung des QM-Projekts „Wir machen weiter“ intensiv auf die Weiterarbeit nach 2020 vor.