QM Schöneberger Norden

Bildungsbrücken bleiben erhalten

Das Projekt „BildungsbotschafterInnen“ unterstützt die Kommunikation zwischen Eltern und Fachkräften in Kitas, Schulen und Nachbarschaftszentren im Kiez. Besonders in Zeiten der Corona-Krise ist dieser Austausch bedeutsamer denn je.

Neue Bildungsbotschafterinnen bei einer Schulung. Bild: BildungsbotschafterInnen-Projekt
Neue Bildungsbotschafterinnen bei einer Schulung. Bild: BildungsbotschafterInnen-Projekt
Elternbrief der BildungsbotschafterInnen auf Deutsch.
Elternbrief der BildungsbotschafterInnen auf Deutsch.

Bildergalerie

Die Situation von geschlossenen Schulen und Kindergärten angesichts der Corona-Krise erfordert eine gute Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften und Eltern. Speziell in der Grundschule sind Eltern für eine gute Kommunikation zwischen Schülerinnen und Schüler und ihren Lehrkräften unabdingbar. 

Bildung in der Krise – Ohne Eltern geht es nicht

Viele Lehrkräfte verschicken derzeit beispielsweise Wochen-Arbeitspläne per E-Mail. Sie müssen sich darauf verlassen, dass Eltern die Pläne ausdrucken und die Kinder beim Verstehen und Umsetzen der Aufgaben unterstützen. Gleichzeitig sind Lehrerinnen und Lehrer auf Rückmeldung angewiesen, ob ihre Schützlinge das Aufgabenpensum schaffen und mit welchen Problemen sie möglicherweise konfrontiert sind. 

Tipps für Familien

Um diese wichtige Kommunikation zu unterstützen, haben die Bildungsbotschafterinnen und –botschafter einen Unterstützungs-Angebots-Brief an die Eltern auf Deutsch, Arabisch und Türkisch erstellt. Weitere Sprachen sollen auf Nachfrage folgen. Außerdem sammelt das Projekt auf seiner Website unter der Rubrik Neuigkeiten hilfreiche Tipps für Familien, die zum Teil auch mehrsprachig übersetzt werden. 

Brücken schlagen, um Bildungschancen zu erhöhen

Bildungsbotschafterinnen und -botschafter bauen Brücken zwischen Eltern und Fachkräften in Kitas, Schulen und Nachbarschaftszentren im Kiez. Im Projekt werden Eltern ausgebildet, die sich ehrenamtlich für eigene und Kinder anderer Eltern einsetzen. Sie weisen eine hohe interkulturelle Kompetenz auf, etwa wenn es darum geht, verschiedene Lebenssituationen zu bewältigen. Das Projekt ist in Tiergarten Süd, im Schöneberger Norden und im Quartier Richardplatz Süd im Bezirk Neukölln aktiv.