QM Werner-Düttmann-Siedlung

Die „Düttis“ nehmen Abschied

Am 25. September 2020 feierte das Quartiersmanagement (QM) Düttmann-Siedlung seine Verstetigung. Alte Weggefährten und Begleiterinnen und Begleiter waren dafür ins renovierte Nachbarschaftshaus Urbanstraße gekommen, um Danke zu sagen, Abschied zu nehmen und sich gemeinsam zu erinnern.

Die Team-Mitglieder des QMs über die Jahre wurden geehrt. Bild: Adrian Garcia-Landa
Die Team-Mitglieder des QMs über die Jahre wurden geehrt. Bild: Adrian Garcia-Landa
Die Team-Mitglieder des QMs über die Jahre wurden geehrt. Bild: Adrian Garcia-Landa
Die Team-Mitglieder des QMs über die Jahre wurden geehrt. Bild: Adrian Garcia-Landa
Er war der Erste, der geehrt wurde: Farag Abd-El-Kawy, der seit Jahren die Bewohnerinnen und Bewohner berät. Neben ihm Kreuzbergs Stadtradt für Soziales, Knut Mildner-Spindler. Bild: Adrian Garcia-Landa
Er war der Erste, der geehrt wurde: Farag Abd-El-Kawy, der seit Jahren die Bewohnerinnen und Bewohner berät. Neben ihm Kreuzbergs Stadtradt für Soziales, Knut Mildner-Spindler. Bild: Adrian Garcia-Landa
Es war ihr Abend: QM-Leiterin Angelika Greis moderierte durch den Abend. Bild: Adrian Garcia-Landa
Es war ihr Abend: QM-Leiterin Angelika Greis moderierte durch den Abend. Bild: Adrian Garcia-Landa

Bildergalerie

Was bleibt nach 15 Jahren Arbeit im kleinsten Fördergebiet Berlins: Die Lernpatenschaften? Der Nachbarschaftstreff? Die Kinderfreizeiteinrichtung „GreafeKids“? Die Frage nach den größten Erfolgen beschäftigte das QM der Düttmann-Siedlung bei der Gestaltung seines Abschieds im Nachbarschaftshaus, zu dem am 25. September 2020 alle gekommen waren – die Leute vom Bezirk, Akteurinnen und Akteure, die über die Jahre im Gebiet gearbeitet haben und Bewohnerinnen und Bewohner, die sich besonders stark engagierten.

Quiz-Duell als Erinnerungsrevue

Ein Quizformat half dabei, die gemeinsam geleistete Arbeit im Kiez bei allen ins Gedächtnis zu rufen. Zwei konkurrierende Teams, „Die Düttis“ und „Dütti Deluxe“, beantworteten dabei Fragen zur Siedlung. Wieviel Geld war in der Zeit geflossen? Welche drei Vereine haben sich in den 15 Jahren in der Düttmann-Siedlung gegründet? Welche drei Initiativen hatten in ihrem Namen „Graefe Süd“? Die beiden Teams ließen in diesem Freundschaftsmatch kurzweilig die Fakten und Geschichten aus dem Gemeinschaftsprojekt Düttmann-Siedlung Revue passieren. Gewonnen hat am Ende das Publikum, das spielerisch an die wichtigsten Ereignisse der Gebietsentwicklung erinnert wurde.

Ehrung für besondere Verdienste

Bewohnerinnen und Bewohner des Kiezes sowie Akteure, die sich besonders verdient gemacht hatten, durften Platz auf einem feudalen Ohrensessel aus rotem Samt nehmen. Mit einer Urkunde in der Hand und einem Stadtrat zur Seite wurden sie fotografisch verewigt. Jeder wurde dabei mit ein paar Sätzen über den jeweiligen Beitrag zur Nachbarschaft und zur gelungenen Zusammenarbeit vor dem Publikum geehrt.

Worte zum Abschied

Davor und dazwischen gab es Reden. Der Geschäftsführer vom Nachbarschaftshaus Urbanstraße (NHU), Markus Runge, eröffnete den Abend und versicherte, man werde sich weiterhin für das Gebiet engagieren. Knut Mildner-Spindler, Bezirksstadtrat für Soziales, blickte zurück auf das gemeinsam Erreichte. Und Ralf Hirsch, Gebietsverantwortlicher des Programms Sozialer Zusammenhalt (bis 2019 „Soziale Stadt“), hob die vielen Besonderheiten des QMs Düttmann-Siedlung hervor und bedankte sich am Ende beim QM-Team unter der Leitung von Angelika Greis für die wertvolle Arbeit in den vergangenen 15 Jahren.

Weitere Informationen finden Sie in der Abschiedsbroschüre.