Soziale Stadt

Fachberatung: Corona, Verschwörungsphantasien, Radikalisierung

Die Corona-Pandemie stellt für viele Menschen eine Extremsituation dar. Das fördert die Verbreitung von Verschwörungsphantasien und Falschinformationen. Ein Webinar unterstützt pädagogische Fachkräfte und Interessierte im Umgang mit menschenfeindlichen Haltungen.

Bildtext: Ein Webinar unterstützt Interessierte im Umgang mit menschenfeindlichen Haltungen. Bild: Anna Shvets / pexels
Bildtext: Ein Webinar unterstützt Interessierte im Umgang mit menschenfeindlichen Haltungen. Bild: Anna Shvets / pexels

Durch einstündige Fachberatung und Coachings erhalten pädagogische Fachkräfte und interessierte Menschen über ein neues Online-Angebot Unterstützung. Das Angebot gilt zunächst bis Mitte Juni. Die Beratung erfolgt vertraulich und wird je nach Wunsch telefonisch oder per Videokonferenz umgesetzt. Interessierte können sich für die Veranstaltung per E-Mail anmelden.

Corona: Komplexität beflügelt Verschwörungsphantasien

Die Corona-Krise stellt unsere Gesellschaft weiter vor enorme Herausforderungen. Viele Menschen suchen nach einfachen Antworten für komplexe Zusammenhänge. Die Wissenschaft kann solche einfachen und eindeutigen Erklärungen bei Corona allerdings noch nicht liefern, denn das Virus ist neu für die Forscherinnen und Forscher.

Verschwörung und Desinformation werden zum Problem

Virus und Pandemie seien das Ergebnis der Machenschaften von dubiosen Mächten im Hintergrund, so lassen sich viele der Verschwörungsphantasien zusammenfassen. Die Theorien und Falschinformationen werden zunehmend in sozialen Medien und privatem Umfeld gestreut. Das trägt bedeutend zu einer Verbreitung von demokratie- und menschenfeindlichen Haltungen und Einstellungen in Deutschland bei.

Ein Angebot der SPI Stiftung

Die Beratungsangebote sind Teil des Modellprojektes Fortbildung, Austausch, Netzwerke Berlin-Brandenburg – für Demokratie Recht und Freiheit (F.A.N.), innerhalb der SPI Stiftung. Es beschäftigt sich mit Radikalisierungsphänomenen und dem fachlichen Umgang. Das Projekt wird vom Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und der Landeskommission Berlin gegen Gewalt gefördert.