QM Donaustraße-Nord

„Schüler bauen für den Kiez“

Die Eingangstore der Rixdorfer Grundschule und der Kita Reuterstraße schmückt jetzt eine bunte Zaungalerie. Die Kinder der Einrichtungen und Schülerinnen und Schüler der Werkschule Löwenherz gestalteten und fertigten diese im Projekt „NetzWerkstatt Donaukiez“.

Die neue Zaungalerie an der Kita Reuterstraße. Bild: Schuster
Die neue Zaungalerie an der Kita Reuterstraße. Bild: Schuster

„Schüler bauen für den Kiez“ – das war das Motto der „NetzWerkstatt Donaukiez“. Schülerinnen und Schüler der Werkschule Löwenherz stellten praktische Dinge wie Möbel und Wegweiser für die Schulen, Kitas und Jugendeinrichtungen im Donaukiez her. Mit der Enthüllung der Zaungalerien am 12. Juli 2017 fand das Projekt seinen Abschluss. Die einzelnen Tafeln der Galerie sind individuell gestaltet und bilden eine Collage. Die kleinen Kunstwerke sind zur Straßenseite hin montiert  und lassen sich jederzeit besichtigen.

Wünsche in Kunstharz gegossen

Fabelwesen mischen sich mit bunten Ornamenten und Schlangenlinien. Phantasievoll bringen die Kinder so zum Ausdruck, was sie im Neuköllner Alltag umtreibt. Anke Peters, Schulleiterin der Rixdorfer Grundschule, bedankte sich bei den Schülerinnen und Schülern der Werkschule Löwenherz für die gelungene Zusammenarbeit. Diese hatten die professionelle Endfertigung der Tafeln im Zuge des Projektes übernommen.

Damit die Tafeln witterungsbeständig sind, wurden diese von den Schülerinnen und Schülern aus Kunstharz gegossen. Die Zaungalerie an der Kita Reuterstraße ist im gleichen Stil gefertigt. Die eingegossenen Motive wurden hier von den Kitakindern gebastelt.

Neben diesen beiden öffentlich sichtbaren Projekten wurden zwei weitere Kooperationsideen zwischen der Werkschule Löwenherz und der Rixdorfer Grundschule umgesetzt. Zum einen wurden die Wände in der Schülercafeteria verschönert, zum anderen bekam der Schülergarten neue Schilder.

Weitere Kooperation

Mit der Enthüllung der Zaunelemente endete die „NetzWerkstatt Donaukiez“. Im Projekt entstanden nicht nur viele praktische Dinge. Die Jugendlichen sammelten berufspraktische Erfahrungen und entdeckten ihre Stärken und den Wert ihrer Arbeit. Mit den geknüpften Kontakten will die Werkschule auch nach Projektende mit den Einrichtungen im Donaukiez weiter zusammenarbeiten.