Soziale Stadt

Zwölf Projekte zu Kulturarbeit

Im Oktober 2018 starteten zwölf Projekte für stärkere Kulturarbeit im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“. Als Teil des Modellprogramms „Utopolis – Soziokultur im Quartier“ wurde für Berlin ein Projekt am Kottbusser Tor ausgewählt.

Das Logo der Sozialen Stadt. Bild: Soziale Stadt
Das Logo der Sozialen Stadt. Bild: Soziale Stadt

Das Modellvorhaben soll die Kulturarbeit in benachteiligten Gebieten stärken und Anwohnerinnen und Anwohner ermutigen, das gesellschaftliche Leben vor Ort mitzugestalten. Initiiert haben es Bundesinnenminister Horst Seehofer und die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters.  Bundesinnenminister Horst Seehofer machte deutlich, dass bauliche Investitionen nicht reichen, um benachteiligte Quartiere dauerhaft zu stabilisieren: „Ich freue mich, dass wir jetzt gemeinsam mit der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zwölf kulturbezogene Projekte starten können“, so der Bundesinnenminister. Kulturstaatsministerin Grütters betonte: „Kunst und Kultur haben die Kraft, Selbstvergewisserung und Zusammenhalt zu stärken. Ich trete deshalb für eine Kulturpolitik ein, die für Freiheit und Vielfalt und zugleich für Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt steht.“

Projekte aus ganz Deutschland


Deutschlandweit wurden zwölf Projekte ausgewählt. Sie reichen von der Sanierung eines Gemeinschaftsraumes über Theaterspielen für gegenseitiges Vertrauen bis hin zu Veranstaltungen gegen Vorbehalte. Das Modellvorhaben wird bis Dezember 2022 durchgeführt.

Fotografie für mehr Teilhabe

Die Initiative „KulturConnection – Kunst- und Kultur eröffnen Perspektiven“ von der Gesellschaft für Humanistische Fotografie aus Berlin, ist einer der ausgewählten Projekte. Mit Fotografie möchte die Initiative die Anwohnerinnen und Anwohner am Kottbusser Tor in Kreuzberg zu einer Teilhabe am öffentlichen Leben motivieren.