Sozialer Zusammenhalt

Quartiersrätinnen und -räte starten ins Jahr 2026

In vielen Quartiersmanagement-(QM)-Gebieten Berlins haben die Quartiersrätinnen und -räte mittlerweile ihre ersten Sitzungen im Jahr 2026 abgehalten. Dabei ging es um aktuelle Bedarfe, laufende Projekte und neue Vorhaben in den Kiezen.

Eine Person zeigt bei einer Quartiersratssitzung im QM-Gebiet Donaustraße-Nord Themen an einer Pinnwand.
Zum Start ins Jahr 2026 arbeiteten Quartiersrätinnen und -räte in mehreren QM-Gebieten an Themen, Projekten und Perspektiven für ihre Kieze. (Bild: Schuster)

Zum Jahresauftakt kamen die Quartiersräte in den QM-Gebieten Glasower Straße, Harzer Straße, Flughafenstraße, Auguste-Viktoria-Allee und Donaustraße-Nord zusammen. Die Sitzungen drehten sich um die Fragen, welche Themen die Kieze derzeit bewegen und welche Schritte in den kommenden Monaten folgen sollen.

Bedarfe rücken in den Blick

Zum Einstieg ins neue Jahr richteten mehrere Gremien den Blick zunächst auf aktuelle Herausforderungen vor Ort. Im QM-Gebiet Glasower Straße stand bei einem Rundgang entlang der Silbersteinstraße vor allem die Entwicklung des Straßenraums im Mittelpunkt. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Bezirksamts besprach der Quartiersrat Bauvorhaben, Verkehr, Sauberkeit und die Situation für Fußgängerinnen und Fußgänger. Auch im QM-Gebiet Auguste-Viktoria-Allee nutzte der Quartiersrat die erste Sitzung des Jahres, um Bedarfe zu sammeln, offene Punkte aus dem Handlungs- und Entwicklungskonzept zu besprechen und neue Anliegen zu gewichten.

Im QM-Gebiet Harzer Straße begann das Jahr ebenfalls mit einer inhaltlichen und organisatorischen Neuaufstellung. Neue und erfahrene Mitglieder lernten sich kennen, stimmten über die Geschäftsordnung ab und wählten Sprecherinnen und Sprecher für das Gremium. Damit wurden zugleich die Grundlagen für die anstehende Projektarbeit im Jahr 2026 gelegt.

Projekte und Aktionen folgen

An diese Bestandsaufnahme schlossen sich in mehreren Quartieren konkrete Planungen für die kommenden Monate an. In der Harzer Straße ging es um die Weiterentwicklung laufender und neuer Projekte, darunter ein Klimaprojekt, ein Bildungsprojekt und die Frage, welche Angebote im Kiez fortgeführt werden sollen. Im QM-Gebiet Flughafenstraße stand die Nutzung des öffentlichen Raums im Mittelpunkt. Geplant sind regelmäßige Kiezputze, Nachbarschaftsfeste, ein Trödelmarkt, Musikveranstaltungen, Baumscheibenbepflanzungen und weitere Aktionen auf Straßen und Plätzen.

Auch im QM-Gebiet Donaustraße-Nord standen laufende Vorhaben und neue Formate im Fokus. Besprochen wurden unter anderem Projekte zur Gewaltprävention an der Rixdorfer Grundschule, die Verbesserung der Ausstattung des Nachbarschaftstreffs „Sivasli Canlar“ sowie geplante Veranstaltungen wie das Kiezfest, Frühlingsfest und die Kiezgarten-Eröffnung. Zugleich überlegte der Quartiersrat dort, wie die Arbeit des Gremiums in Zukunft weitergeführt werden kann. So zeigen die ersten Sitzungen des Jahres in allen fünf Quartieren, dass die Quartiersräte 2026 nicht nur Bedarfe benennen, sondern auch an der Entwicklung konkreter Schritte für den Kiez mitwirken.