Schon im März 2026 hatte der Quartiersrat des Falkenhagener Felds Ost eine wichtige Entscheidung für Familien im Kiez getroffen. Er stimmte der Weiterförderung der Kita-Sozialarbeit in zwei Kindertagesstätten für ein weiteres Jahr zu. Träger der Kita-Sozialarbeit ist die asablanca gGmbH. Für die Eltern der Kitas Grasfinken und Buddelkiste bleibt damit ein leicht zugängliches Angebot erhalten, das für viele Familien im Kiez längst unverzichtbar geworden ist.
Gute Bildungs- und Gesundheitschancen für Kinder hängen oft davon ab, wie gut Eltern und Kita-Fachkräfte zusammenarbeiten. Daher bietet die Kita-Sozialarbeit vielen Familien im Kiez bereits seit dem Jahr 2019 zusätzliche Unterstützung an. Die Sozialarbeiterinnen kooperieren dabei eng mit den pädagogischen Fachkräften der Kitas und unterstützen bei wichtigen Themen: bei Erziehungsfragen, im Umgang mit Behörden oder wenn Familien in Krisensituationen Orientierung brauchen. Darüber hinaus sind die Kita-Sozialarbeiterinnen regelmäßig vor Ort in den Kitas, beraten Eltern individuell und organisieren Elterncafés sowie Elternabende. Das entlastet auch die Kita-Teams spürbar.
Doch die Arbeit geht über den Einsatz vor Ort hinaus: Das Projekt ist mit vielen Kooperationspartnern und Einrichtungen im Stadtteil vernetzt. Auf berlinweiter Ebene tauscht es sich regelmäßig mit anderen Akteuren der Kita-Sozialarbeit aus. Zeitgleich läuft bis 2026 ein berlinweites Modellvorhaben, das die Kita-Sozialarbeit in der Praxis erprobt. Eine begleitende Forschung untersucht dabei die Wirksamkeit des Projekts und konnte sie in vielen Bereichen bereits belegen.
Angestrebt wird, die Kita-Sozialarbeit ab dem Jahr 2027 berlinweit und dauerhaft zu finanzieren. Bis dahin sichert die Förderung aus Mitteln des Programms „Sozialer Zusammenhalt“ das Angebot im Falkenhagener Feld. Für die Familien bedeutet das: Die Unterstützung bleibt erhalten und weiter zugänglich. Interessierte können eine aktuelle Petition für die Weiterführung des Modellprogramms unterschreiben.