QM Moabit Ost

Stephanplatz ist fertig umgestaltet

Parkour, Basketball, Fußball und Graffiti: Im Quartiersmanagement-(QM)-Gebiet Moabit-Ost ist die Umgestaltung des Stephanplatzes weitgehend abgeschlossen. Die neue Anlage schafft mehr Raum für Jugendliche und entschärft den bisherigen Nutzungskonflikt mit dem Spielplatz für kleinere Kinder.

Parkour-Geräte stehen auf einer roten Fläche neben einem eingezäunten Ballspielplatz und Bäumen.
Die Umgestaltung des Stephanplatzes schafft in Moabit-Ost einen eigenen Jugendort für Sport und Aufenthalt. (Bild: QM Moabit-Ost)

Der Stephanplatz wurde in den vergangenen Jahren zu einem Jugendort umgestaltet. Anlass war ein Nutzungskonflikt: Jugendliche hielten sich häufig auf dem Spielplatz auf, der eigentlich für kleinere Kinder gedacht ist. Die neue Gestaltung bietet nun eigene Sport- und Aufenthaltsmöglichkeiten für Jugendliche und ordnet die Flächen auf dem Platz neu.

Jugendliche gestalteten den Platz mit

Die Umgestaltung wurde aus Mitteln des Programms „Sozialer Zusammenhalt“ gefördert und vom Bezirksamt Mitte umgesetzt. Die Fläche rund um den Bolzplatz wurde dabei attraktiv und zielgruppengerecht für Jugendliche gestaltet. In die Planung flossen die vielfältigen Ergebnisse der Jugendbeteiligung ein. Entstanden sind unter anderem eine überdachte „Lümmel-Ecke“ und eine Graffiti-Wand. Auf dem Käfigplatz können Jugendliche jetzt Basketball und Fußball parallel spielen. Auch die Tischtennisplatte wurde besser in die Platzstruktur integriert. Zusätzlich gibt es mehr Sitz- und Liegeelemente auf dem Sport- und dem Spielplatz.

Nun ist auch das Herzstück des neuen Jugendorts offiziell freigegeben: die neue Parkour-Anlage im zuvor schlecht einsehbaren Bereich des Stephanplatzes. Verschiedene Hindernisse wurden dort so kombiniert, dass Training unter freiem Himmel leichter möglich ist. Die Anlage kann uneingeschränkt genutzt werden. Ein Hinweisschild erklärt die Nutzung und unterstützt einen sicheren Umgang mit den Geräten. Zwar werden im Umfeld noch besondere Markierungen angebracht, der unmittelbarenNutzung steht jedoch nichts mehr entgegen.

Prüfung sichert die Nutzung ab

In der vergangenen Woche wurde der Bauzaun entfernt. Zuvor hatte eine unabhängige Prüfstelle die Anlage erfolgreich abgenommen und dabei unter anderem die Fallräume und geltenden Sicherheitsnormen geprüft. Die Fertigstellung dauerte länger als geplant, weil der zunächst verlegte Fallschutzbelag Mängel aufwies. Um Verletzungsrisiken auszuschließen, musste er aufwendig erneuert werden. Außerdem durfte der Bauzaun aus rechtlichen und sicherheitstechnischen Gründen erst nach der offiziellen Abnahme entfernt werden.

Mit der Freigabe der Parkour-Anlage sind die wesentlichen Arbeiten am neuen Jugendort abgeschlossen. Der Stephanplatz bietet damit zusätzliche Möglichkeiten für Bewegung, Sport, Aufenthalt und kreatives Gestalten in Moabit-Ost.