QM Rixdorf

Rixdorfer Verband startet stark ins neue Jahr

Mitglieder des Verbandes für dezentrale Stadtteilarbeit Rixdorf e.V. luden Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft zu ihrem ersten Neujahrsempfang im Saal der Brüdergemeinde im Quartiersmanagement-(QM)-Gebiet Rixdorf ein. Rund 60 Gäste setzten ein Zeichen für Zusammenarbeit und Zukunft der Stadtteilarbeit.

Stephan Machulik spricht vor Zuhörerinnen und Zuhörern im Saal der Brüdergemeinde beim Neujahrsempfang des Verbands für dezentrale Stadtteilarbeit Rixdorf.
Stephan Machulik, Staatssekretär für Wohnen und Mieterschutz, hob die Bedeutung von Netzwerken für die Stadtteilarbeit im QM-Gebiet Rixdorf beim ersten Neujahrsempfang des Verbands hervor. (Bild: QM Rixdorf)
Besucherinnen und Besucher hören Rednerinnen und Rednern sowie einer Pianistin beim Neujahrsempfang im QM-Gebiet Rixdorf zu.
Politik und Zivilgesellschaft würdigen beim Verbandsempfang in Rixdorf die enge Zusammenarbeit der elf sozialen Einrichtungen im QM-Gebiet. (Bild: QM Rixdorf)

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Der Verband vereint elf soziale Einrichtungen, die gemeinsam das dezentrale Stadtteilzentrum Rixdorf bilden. Die einzelnen Mitglieder engagieren sich seit Jahren im Quartier und sind wichtige Anlaufstellen für unterschiedliche Anwohnendengruppen. Die Entwicklung des Verbandes und des dezentralen Stadtteilzentrums wird aus Mitteln des Programms „Sozialer Zusammenhalt" gefördert.

Politik würdigt Zusammenarbeit im Kiez

Wie gut die Einrichtungen zusammenarbeiten, haben die Mitglieder bei ihrem ersten Neujahrsempfang am 13. Januar 2026 bewiesen. Prominente Gäste folgten der Einladung: Staatssekretär Stephan Machulik von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Bezirksbürgermeister Martin Hikel, Bezirksstadtrat Jochen Biedermann, Abgeordnete Derya Caglar und Uwe Machura von der Senatsverwaltung für Arbeit, Sozialer, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung. In ihren Redebeiträgen machten sie deutlich, wie wichtig Netzwerke wie der Verband für soziale Stabilität im Stadtteil sind. Mehrfach fiel das Wort „Vorbild“ – vor allem mit Blick auf die enge Abstimmung der beteiligten Einrichtungen.

Ein vielfältiges Programm sorgte für eine lebendige Atmosphäre. Eine kleine Ausstellung zeigte, wie sich die elf Träger im Alltag ergänzen, während eine Theaterinszenierung Themen aus dem Kiez aufgriff. Zum Abschluss nutzten viele Gäste die Gelegenheit, mit den Vereinsmitgliedern ins Gespräch zu kommen und Ideen für weitere Kooperationen zu besprechen.

Verband als Anker für die Nachbarschaft

Nach dem Auslaufen des Quartiersmanagements Ende 2027 soll der Verband als Ankerstruktur die Stadtteilarbeit im Kiez sichern. Weil es direkt vor Ort kein zentrales Stadtteilzentrum gibt, arbeitet er dezentral: Die elf Einrichtungen behalten ihr Profil, stimmen Angebote aber aufeinander ab, schließen Versorgungslücken und verteilen die Aufgaben auf mehrere Standorte.

So entsteht ein flächendeckendes Netzwerk nachbarschaftlicher Treffpunkte, das das Nachbarschaftsheim Neukölln e.V. ideal ergänzt. Der Verband bündelt damit die wesentlichen sozialen Träger in Rixdorf und stabilisiert das Quartier langfristig – als zentraler Baustein im Programm „Sozialer Zusammenhalt“. Der Empfang hat eindrucksvoll gezeigt: Der Weg in eine stabile Zukunft hat begonnen.