Ausschreibungen

Wir veröffentlichen an dieser Stelle Aufrufe zu Projektwettbewerben, Ausschreibungen von Dienstleistungen sowie Stellenausschreibungen in den Quartieren, für die man sich beim jeweiligen Absender bewerben kann. Für die Inhalte der Veröffentlichungen sind die Absender verantwortlich.

Bei Projektwettbewerben handelt es sich nicht um ein Interessensbekundungsverfahren gem § 7 LHO oder eine Ausschreibung im Sinne des § 55  LHO. Rechtliche Forderungen oder Ansprüche auf Ausführung der Maßnahme oder finanzielle Mittel seitens der Bewerber bestehen mit der Teilnahme am Auswahlverfahren nicht. Die Teilnahme ist unverbindlich, Kosten werden den Bewerbern im Rahmen des Verfahrens nicht erstattet.

Für den Aktionsfonds werden Ideen für Vorhaben direkt im Quartier gesammelt. Einige Quartiere veröffentlichen befristete Aufrufe zur Einreichung. Die Bewerbungen richten Sie bitte an die jeweiligen Quartiersteams.

Projektwettbewerbe, Ausschreibungen von Dienstleistungen, Stellenausschreibungen

Das Quartiersmanagement Körnerpark sucht in Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen und dem Bezirksamt Neukölln einen Projektträger zur Ausarbeitung und Umsetzung der Projektidee "Sicher durch den Kiez". Das Projekt soll in den Jahren 2017 bis 2019 aus dem Projektfonds finanziert werden. Bewerbungsfrist bis 26.3. verlängert.

Das Quartiersmanagementgebiet Letteplatz ist ein weitgehend grünes Wohngebiet mit öffentlichen, halböffentlichen und privaten Grünflächen. In unmittelbarer Nähe zum Letteplatz befinden sich große Kleingartenanlagen der BVG und weitere halböffentliche Grünflächen zwischen den Wohnzeilen aus den 60er und 80er Jahren (Pankower Allee, Schwabstraße, Epensteinstraße, Mittelbruchzeile). Westlich der Residenzstraße liegt der Schäfersee. Mit seinen öffentlichen grünen Uferzonen ist er für die Naherholung von wesentlicher Bedeutung. Obwohl es einige Einrichtungen (z.B. Kleingartenvereine, Kitas, Kinder- und Familienzentren) und vereinzelt auch Anwohner/-innen gibt, die sich mit der Natur im Kiez beschäftigen, werden die Flächen aus unterschiedlichen Gründen nicht positiv an- bzw. nicht unbedingt als Naturraum wahrgenommen. Daher ist es sinnvoll Projekte zur Naturwahrnehmung durchzuführen, die Interessierte miteinander vernetzen und Synergien erzeugen.

In den Kinder- und Jugendeinrichtungen rund um den Letteplatz sowie den Grundschulen vor Ort wird ein dringender Handlungsbedarf in der Altersgruppe der 10 bis 14-Jährigen festgestellt, die durch Gewaltbereitschaft gerade im Übergang Grundschule/Oberschule auffallen. Zudem ist das Quartier Letteplatz mit Veränderungen konfrontiert. Seit Dezember 2015 gibt es eine Notunterkunft für geflüchtete Menschen. Gegenseitiges unvoreingenommenes Kennenlernen funktioniert vielerorts nicht. Außerdem wird beobachtet, dass der Kontakt von neuen Bewohner/-innen und Zugezogenen zu anderen Einrichtungen und die Nutzung ihrer Angebote unzureichend bis gar nicht vorhanden sind. Darüber hinaus wird wahrgenommen, dass viele Kinder, aber auch Erwachsene und geflüchtete Menschen nicht Fahrrad fahren können. Sie sind dadurch in ihrer Mobilität und Unabhängigkeit stark eingeschränkt. Fahrradfahren bietet eine Lösung um sein neues Lebensumfeld zu erkunden, zudem öffentliche Verkehrsmittel oftmals eine finanzielle Barriere darstellen. Auch ist das Fahrrad ein CO2-neutrales Fortbewegungsmittel.

Das Quartiersmanagementgebiet Letteplatz ist ein Wohngebiet im Südosten von Reinickendorf. Die Bevölkerungsstruktur und damit auch die Nachbarschaften in Blöcken oder Mehrfamilienhäusern haben sich in den letzten Jahren durch den Zuzug von jüngeren Familien, oft mit Migrationshintergrund, und Haushalten mit ökonomischen und sozialen Problemen, verändert. Darüber hinaus wird ein Zuzug von jungen Menschen wahrgenommen. Durch die Quartiersarbeit sollen die unterschiedlichen neuen und alten Bevölkerungsgruppen zusammengebracht werden. In den letzten Jahren wurden durch verschiedene Bereiche der Quartiersarbeit viele Menschen im Kiez erreicht und einbezogen (Projekte, Quartiersrat/Aktionsfondsjury, Lettefest, Martinsfest, Kunst- und Kulturfestival Salon K usw.). Um den Kreis der Aktiven zu erweitern und auch Bevölkerungsgruppen zu erreichen, die noch nicht involviert sind, sollen gezielte Maßnahmen durchgeführt werden. Im Rahmen des Projektes sollen durch Vorort-Aktionen ganz unterschiedliche Menschen erreicht und über die Quartiersarbeit informiert werden.

Gesucht wird ein geeigneter Projektträger zur Gestaltung des Flurs in der 3. Etage und des Demokratieraums der Gustav-Falke-Grundschule. Wesentliche Aspekte sind die Partizipation der Schüler_innen, die Berücksichtigung des Brandschutzes und die Abstimmung mit dem Denkmalschutz.

Gesucht wird ein Träger zur Umsetzung eines Projektes zur Erhöhung der Eigenverantwortung und Verhaltensänderungen im öffentlichen Raum. Der schlechte Zustand der Grün- und öffentlichen Flächen und der Grad der Vermüllung des Kiezes soll verbessert und damit die Aufenthaltsqualität und die Möglichkeiten zur Begegnung gesteigert werden.

Gesucht wird ein Träger zur Umsetzung eines Projektes, dass niedrigschwellige und kostenlose Angebote für Bewegung, Spiel und Sport für alle Altersklassen im öffentlichen Raum schafft.

Das QM Hellersdorfer Promenade sucht in Abstimmung mit dem Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen einen (Projekt)träger zur Durchführung des Projektes „Netzwerk Ehrenamt – Gemeinsam für’s Quartier“.

Das Quartiersmanagement Moabit-Ost sucht in Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen und dem Bezirksamt Mitte einen Träger für die Umsetzung des Projektes „Gute, gesunde Nachbarschaft“, das aus dem Projektfonds des Programms Soziale Stadt finanziert wird.

Das Quartiersmanagement Körnerpark sucht in Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen und dem Bezirksamt Neukölln einen Projektträger zur Ausarbeitung und Umsetzung der Projektidee"Ausbau der Grundschulbibliotheken zu Zentren der Leseförderung". Das Projekt soll in den Jahren 2018 bis 2019 aus dem Projektfonds im Programm „Soziale Stadt“ finanziert und als Zuwendung an eine juristische Person vergeben werben.