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QM Soldiner Straße / Wollankstraße


Zur Wohnsituation
Das Quartiersgebiet wird von der Osloer, Grüntaler und Drontheimer Straße / Provinzstraße sowie im Norden von einer S-Bahn-Trasse und Kleingartenanlage begrenzt. Der Grünzug Panke durchzieht das Areal nördlich der Osloer Straße wie ein Band. Das Straßenbild ist sowohl von Gebäuden der Gründerzeit als auch Neubauten aus den 1970er und 1980er Jahren geprägt. Besonders auffallend sind die Stephanuskirche, deren 80 Meter hoher Glockenturm den Kiez überragt sowie das in den 1920ern gebaute ehemalige Umspannwerk der Bewag, das am Verkehrsknotenpunkt Prinzenallee / Osloer Straße den Zugang zum Kiez markiert.
Zur sozialen Situation
Etwa 15.750 Menschen leben in diesem Gebiet. Viele von ihnen sind arbeitslos oder haben nur geringe Einkünfte. Etwa 40 Prozent der Bewohner und Bewohnerinnen haben keinen deutschen Pass. Viele Kinder verfügen bei ihrer Einschulung nicht über ausreichende Deutschkenntnisse - das betrifft auch deutsche Kinder – und haben in der Folge Probleme in der Schule und als Jugendliche oft geringe Zukunftsaussichten.
Wann wurde QM eingerichtet?
Das Quartiersmanagement Soldiner Straße arbeitet seit 1999 im Kiez. Träger ist die L.I.S.T. GmbH Lösungen im Stadtteil - Stadtentwicklungsgesellschaft. Das Vorortbüro befindet sich in der Koloniestraße 129.
Was waren die wichtigsten Aufgaben?
Ein Schwerpunkt der Arbeit des Quartiersmanagements lag zunächst auf Projekten, die die Chancengleichheit fördern, auf Integration sowie Sprachförderung. Auch die Entwicklung der Stadtteilkultur wurde als besonders wichtig angesehen. Weitere Schwerpunktte sind die Stärkung von Nachbarschaften, die Aktivierung von Bewohnern, die Verbesserung von Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche, Vernetzung von Initiativen und Bildungseinrichtungen, Unterstützung von Gewerbetreibenden, Baumaßnahmen zur Gestaltung von (Spiel)Plätzen und Grünanlagen, Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung sowie die Verbesserung des Kiez-Images.







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