Das Programm Soziale Stadt arbeitet auf Stadtteilebene - dort, wo besondere Unterstützung durch Fördermittel und Projekte notwendig ist. Diese so genannte Interventionsstrategie ist zeitlich und örtlich begrenzt: Das Berliner Quartiersmanagement arbeitet in klar umrissenen Kiezen und nicht auf Dauer. Ziel des Programms ist ein neues Verantwortungsbewusstsein für das Zusammenleben im Stadtteil. Dazu nutzt es alle geeigneten Möglichkeiten und setzt besonders auf die Mitwirkung der Bewohnerinnen und Bewohner sowie von Akteuren im Quartier. Die Grundlage für diesen partizipativen Ansatz sind gemeinsam erarbeitete integrierte (fachübergreifende) Entwicklungskonzepte in fünf Handlungsfeldern.

Handlungsfelder der Sozialen Stadt in Berlin

  1. Bildung, Ausbildung, Jugend
  2. Arbeit und Wirtschaft
  3. Nachbarschaft, Gemeinwesen, Integration
  4. Öffentlicher Raum
  5. Beteiligung, Vernetzung und Einbindung von Partnern.

Netzwerke und Kooperationen

Das Quartiersmanagement schafft neue Netzwerke und Kooperationen innerhalb eines Stadtteils, zwischen Verwaltung und Stadtteil sowie innerhalb der Verwaltung. Als Interventionsstrategie hat aktives Quartiersmanagement dann sein Ziel erreicht, wenn ein Gebiet stabilisiert ist, so dass die kommunale Regelversorgung des Bezirkes ausreicht.