Sozialer Zusammenhalt

Aktionsfonds 2026: sieben weitere Aufrufe gestartet

Wer möchte den eigenen Kiez aktiv mitgestalten? Nach den ersten Aktionsfonds-Aufrufen zu Jahresbeginn 2026 in Berliner Quartiersmanagement-(QM)-Gebieten starten jetzt sieben weitere.

Ein Plakat ruft zur Gestaltung des Kiezes mit dem Aktionsfonds Rixdorf auf.
Aktuell laufen in fünf Berliner QM-Gebieten Aufrufe, Ideen für den Aktionsfonds 2026 einzureichen. (Bild: QM Rixdorf)

Mehr Mittel, mehr Kiez: Der Aktionsfonds fördert ehrenamtliche Aktionen mit bis zu 1.500 Euro je Aktion. Die Mittel stammen aus dem 10.000-Euro-Jahrespot, den es in jedem QM-Gebiet gibt. Wer ein Nachbarschaftsfest, einen Kochkurs, Putzaktionen, Blumenpflanzungen, Kinoabende oder Upcycling-Workshops anbieten möchte, kann die Übernahme von Sachkosten wie Material, Flyer-Druck oder Projektor-Miete beantragen.

Gefördert werden Ideen, die

  • Nachbarschaften stärken,
  • Eigeninitiativen fördern,
  • Kontakte knüpfen,
  • Kiez-Kultur beleben,
  • den Stadtteil positiv zeigen und
  • das Klima schützen.

Die Aktionsfondsjurys der QM-Gebiete entscheiden über den Einsatz der Mittel. Diese bestehen aus Anwohnenden der jeweiligen Kieze und treffen sich bis zu vier Mal pro Jahr.

Aktuelle Aufrufe

Damit die Jurysitzungen gut vorbereitet werden können, setzen die QM-Teams in der Regel Fristen für die Einreichung von Anträgen. Alle Ideen, die rechtzeitig eingehen, werden auf der jeweils nächsten Sitzung beraten.

Aktuell sind folgende Fristen bekannt:

Darüber hinaus gibt es Aufrufe aus den beiden QM-Gebieten Rixdorf und Alte Hellersdorfer Straße ohne Frist. In Rixdorf stehen in diesem Jahr sogar 20.000 Euro zur Verfügung. Das QM-Team Alte Hellersdorfer Straße sucht neben neuen Aktionen auch neue Mitglieder für die Aktionsfondsjury.