20 Jahre Berliner Quartiersmanagement

Ein Flipchart mit einem Workshopprogramm als Graphic Recording
Blick nach vorne in Workshops. Foto. SenSW

Blick zurück und nach vorn

Im März 2019 jährt sich der Senatsbeschluss zum Programm Soziale Stadt mit der Einführung des Berliner Quartiersmanagements zum 20. Mal. Senatorin Katrin Lompscher und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen wollen diesen Anlass nutzen, auf die Entwicklung des Programms zurückzuschauen, Anregungen für die Weiterentwicklung des Programms zu bekommen und in einem Ausblick nach vorne zu schauen.

Alle Beteiligten einbeziehen

Ziel ist eine kritische Reflexion unter Einbeziehung aller Beteiligten. Dabei sollen auch die Auswirkungen des Programms auf die gesamte Stadt beleuchtet werden. Wichtige Fragen fasste Senatorin Katrin Lompscher am 28. Jour Fixe der Berliner Quartiersmanagements zusammen: „Was muss zukünftig anders laufen, was noch besser werden? Erreichen wir mit unseren Beteiligungsstrategien die Richtigen? Wie passen Soziale Stadt und Mieten- bzw. Wohnungspolitik zusammen? Welche Verzahnung zwischen gesamtstädtischer Planung und bezirklichem Handeln ist nötig?“

Beteiligte befragen

Die Erfahrungen der Quartiersräte sowie weiterer Partner zu den Beteiligungsmöglichkeiten und zum Programm selbst wurden in zwei Befragungen eingesammelt. Sie werden in die Weiterentwicklung einfließen.

Befragung der Quartiersräte

Ab Juni 2017 wurden an die Quartiersräte Fragebögen verteilt. Viele haben ihre persönlichen Erfahrungen mitgeteilt. Die Ergebnisse wurden gezeichnet und auf dem 9. Quartiersrätekongress ausgehängt. Auch hier gab es handschriftliche Ergänzungen durch die Anwesenden. Die Bewertungen und Empfehlungen flossen in die Planung der Workshops ein.

Präsentation der Befragungs-Ergebnisse (PDF-Download)

Befragung der Fachöffentlichkeit

Erfahrungen, Einschätzungen und Empfehlungen zu den Beteiligungsmöglichkeiten und zum Programm Soziale Stadt selbst: Senatorin Katrin Lompscher hatte die Fachöffentlichkeit anlässlich des Quartiersrätekongresses am 10. November 2017 zu einer Befragung eingeladen. Die Schlüsselthemen werden 2018 in Veranstaltungen vertieft behandelt.

Ausführliche Dokumentation der Ergebnisse in Kürze.

Moderator und Workshopteilnehmende vor Flipcharts
Der Workshop fand im ZK/U (Zentrum für Kunst und Urbanistik) statt. Foto: SenSW

Vierter Workshop: Programmstruktur

In fünf Themen-Cafés diskutierten die Teilnehmenden am 16. Mai 2018, wie das Programm Soziale Stadt Berlin zukünftig organisiert sein soll. Themen waren unter anderen die Fondsstruktur für Fördergelder, die optimale Organisation des Quartiersmanagementverfahrens sowie zukünftige Programmschwerpunkte. Diskutiert wurden auch Laufzeit und zeitliche Begrenzung des Quartiersmanagements sowie die Verstetigung, also der Übergang vom Quartiersmanagement in die Regelstrukturen der Bezirke.

Eine ausführliche Dokumentation des Workshops erfolgt in Kürze.

Flipcharts mit der Aufschrift Zufriedenheit und Wünsche.
Im Workshop diskutiert: Zufriedenheit und Wünsche. Foto: SenSW

Dritter Workshop: Handlungsfelder

Sind unsere Ziele und Handlungsfelder für eine ressortübergreifende Strategie für verbesserten sozialen Zusammenhalts und Integration aller Bevölkerungsgruppen zielführend? Haben sich die Herausforderungen vor Ort verändert? Was kann zukünftig anders gemacht werden? Diese Fragen diskutierten die Workshopteilnehmenden am 18. April 2018 im Sharehaus Refugio in Neukölln. Als externe Expertin referierte Kristin Schwarze vom Institut für Stadtforschung und Strukturpolitik GmbH (IfS) zur Ressortübergreifenden Strategie der Sozialen Stadt. Und Silke Faber von der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen informierte über die thematischen Handlungsfelder des „Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung“ (RISE) in Hamburg.

Eine ausführliche Workshop-Dokumentation folgt.

Blick auf das Programm des Workshops. Foto: SenSW
Arbeitsgruppen zum Thema Beteiligung wurden gebildet. Foto: SenSW

Zweiter Workshop: Beteiligung

Am 6. März 2018 ging es um das Thema Beteiligung. Reinhard Fischer von der Berliner Landeszentrale für Politische Bildung eröffnete die Diskussion mit Gedanken zur „Beteiligung für Alle“. Die Quartiersrätin Kerstin Njoya erläuterte ihre Erfahrungen als Sprecherin des neu etablierten Arbeitsgremiums zur Entwicklung der Berliner Leitlinien der Bürgerbeteiligung. Im Anschluss befassten sich Arbeitsgruppen konkret mit der Beteiligung im Programm Soziale Stadt.

Die ausführliche Dokumentation erfolgt in Kürze.

Blick in den Saal beim Auftaktworkshop zu 20 Jahren Quartiersmanagement. Foto. SenSW
Auftaktworkshop zu 20 Jahren Quartiersmanagement. Foto. SenSW

Erster Workshop: Auftakt

Rund 70 Gäste diskutierten am 21. Februar 2018 die grundlegenden Ideen und Entwicklung des Programms Soziale Stadt. Was hat die Soziale Stadt in Berlin erreicht und auf welche Herausforderungen muss sie zukünftig Antworten finden? Wie kann das Quartiersmanagement Beteiligung stärken? Wie kann die Verwaltung besser ressortübegreifend arbeiten? Zum Auftakt gab es zwei Vorträge: Professor Dr. Simon Güntner von der HAW Hamburg nahm die sozialwissenschaftliche Perspektive im Spannungsfeld von Beteiligung und Verantwortungsbewusstsein in den Fokus. Professor Dr. Oliver Fehren von der Alice-Salomon-Hochschule befasste sich mit dem Verhältnis von Gemeinwesenarbeit und Sozialer Stadt.

Anlage 1: Präsentation Güntner (PDF-Download)

Anlage 2: Präsentation Fehren (PDF-Download)

Anlage 3: Blitzlichtkarten (PDF-Download)

Protokoll Workshop 1 (PDF-Download)

Einladung zum Workshop (PDF-Download)