QM Donaustraße Nord

Auf dem Weg zu neuen Veranstaltungen und Aktionen im Donaukiez

Der Quartiersrat des Quartiersmanagements (QMs) Donaustraße-Nord plante in seiner ersten Sitzung im Jahr 2026 Feste, Spaziergänge und weitere Aktionen für das Jahr. Darüber hinaus wurde beraten, wie der Quartiersrat bis zum Jahr 2027 weiterarbeitet.

Einige Menschen sitzen an einem Tisch vor einer Präsentationswand.
Die Quartiersräte diskutierten unter anderem über unterschiedliche Veranstaltungsformen für das Jahr 2026 und entschieden sich für fünf Formate. (Bild: Schuster)

Neben der Planung von neuen Veranstaltungen und Aktionen gab das QM-Team bei der Sitzung, die Ende Februar stattfand, Einblicke in laufende Vorhaben und neue Planungen. Gleichzeitig suchten die Räte nach Wegen, den Austausch im Kiez dauerhaft zu sichern. 

Quartiersrat setzt Termine und Themen fest

Zu Beginn der Sitzung berichtete Quartiersmanagerin Marie Köhler über mehrere Projekte. So läuft an der Rixdorfer Grundschule ein Projekt zur Gewaltprävention gut an, bei welchem von Anfang an die ansässige Schulsozialarbeit miteingebunden wird. Auch im Nachbarschaftstreff Sivasli Canlar soll die neue programmgeförderte Ausstattung vor allem Jugendliche ansprechen. Dazu kommt die Planung für das Kiezfest, das vom Kulturlabor „Trial and Error“ vorbereitet wird und voraussichtlich am 19. Juni 2026 stattfindet. Mitte April 2026 soll außerdem der Kiezgarten öffnen, begleitet von einem Frühlingsfest. Alle Veranstaltungen und Anlässe sollen dazu dienen, die Menschen im Kiez näher zusammenbringen. 

Initiativen treiben Ideen voran

Neben diesen Vorhaben gewinnen auch ehrenamtliche Projekte an Fahrt. Im April 2026 soll zum zweiten Mal das Format Machbarschaften stattfinden, das Austausch und Hilfe im Alltag stärkt. Zugleich wächst eine Initiative gegen die Vermüllung des Donaukiezes stetig und organisiert zudem jeden letzten Sonntag im Monat ein Clean Up-Event. Dafür nutzt sie einen blauen Kraken als Maskotten mit Wiedererkennungswert. 

Auch in den kommenden Wochen stehen bereits weitere Aktionen an. Am 16. April 2026 plant das Team der Mobilen Stadtteilarbeit einen großen Kiezputz. Parallel dazu arbeitet das Bündnis „Nord Neukölln müllfrei“ an einem Anwohnendenantrag und sammelt Unterschriften. Die Initiative zur Verkehrsberuhigung des Donaukiezes sucht ebenfalls noch Unterstützung per Unterschriftenliste.

Im weiteren Verlauf des Abends diskutierten die Räte, welche Formate sie konkret umsetzen wollen, um den sozialen Zusammenhalt im Kiez zu stärken. Dabei einigten sich die Beteiligten auf die folgenden Veranstaltungen: 

  • ein jährlichen Kiezfest, 
  • Kiezspaziergänge, 
  • ein Medienprojekt sowie 
  • eine Kunstaustellung. 

Zum Schluss diskutierten die Teilnehmenden über alternative Austauschformate zum Quartiersrat, etwa einen Stammtisch, der offen bleibt und zugleich Raum für neue Vorhaben lässt. Das QM Donaustraße-Nord endet planmäßig Ende des Jahres 2027. Daher sollen bereits mit ausreichend Vorlauf Voraussetzungen geschaffen werden, um eine selbstorganisierte Nachbarschaftsgruppe für engagierte Anwohnende zu ermöglichen.